(openPR) Zu sehen bis am 1 September 2013 in der großen Kunstaustellung 50 x 50 x 50 Art Südtrol und in seinem Galerieatelier in Brixen.
Manchmal sind die Grenzen zwischen Handwerk und Kunst sehr vage und undefinierbar. Man erinnere sich dabei nur der Malerei der Indianer oder jener der australianischen Eingeborenen, welche viel mehr ausdrücken wollte, als bloß reine Dekoration von Kleidung oder rituelle Gegenstände zu sein.
Jedes Zeichen, wenn mit geschickter Projektion ausgeführt, überschreitet den rein grafischen Ausdruck am Symbol um als solches interpretiert zu werden. Das Symbol wurde in der Geschichte als Nabelschnur verwendet, die den Mikrokosmos mit dem Makrokosmos, die menschlichen Gefühle mit dem Universum verbindet.
An Stelle von Leinen oder Papier verwendet Markus Damini jenes Material, das er am besten kennt, nämlich das Leder. Er läßt es in warmen Farben erscheinen und verwendet es als Basis für seine einfachen, phantasiereichen und eleganten Zeichnungen.
Das lederne Material wird seine Welt, seine Galaxie. Die Zwischenräume bevölkert er mit genau sagomierten Figuren, die, dank dem Punzierverfahren geometrisch wirken. Es ist eine Belebung, die dem Wunsch des Künstlers entspricht, der Welt mit den Bergen als geografische und geistige Begrenzung zu entfliehen. Und das Meer ist eines jener Elemente, das diese Flucht gewährt. Die Fische erscheinen als Symbol der Freude, der Freiheit und ihre Immobilität ist nur scheinbar. Außerdem ist gerade das Wasser, das den Ursprung allen Seins, allen Lebens in Erinnerung ruft. Und wenn es nicht das Meer ist, sind es die einfachen, geometrischen Elemente, welche die Phantasie des Damini durch die Geschichte, jenseits der Kontinente führt, sich mit der universalen, „primitiven“ Kultur zu vereinen. Jene Kultur eben, welche ihre Dekorationen als Sprungbrett für ihre Reisen durch die Phantasie und zu anderen parallelen Welten verwendet. Die geometrischen Zeichen, der Kreis, das Rechteck, der Punkt, die Linie, sind Bauelemente für eine hypotetische Sternenwelt, in welcher der Mensch noch seine eigene Dimension entdecken muß.
Fiorenzo Degasperi,









