(openPR) Der Albtraum eines jeden Elternteils wird wahr. Als das frisch verheiratete Ehepaar die kleine Tochter aus erster Ehe von der leiblichen Mutter abholt, bietet sich dem leiblichen Vater und seiner hochschwangeren Frau ein Bild des Schreckens. Die zweijährige Tochter ist vollkommen verschlagen, hat blutige Augen und Würgemale am Hals, sie krallt ihre Finger fest in die Schultern ihres Vaters und wimmert ihm ins Ohr:“ Nicht zu Mutti, nicht zu Mutti!“
Als das Paar mit der Kleinen und ihrem fünfjährigen Bruder sofort auf die Notfallstation kommt, werden sie zuerst selbst der schrecklichen Taten verdächtigt, können aber sehr schnell Klarheit darüber erbringen, dass das Kind Opfer schwerster Misshandlungen bei ihrer leiblichen Mutter und deren neuen Lebensgefährten wurde. Diese hat eine unglaubliche Erklärung für den Zustand ihrer Tochter parat:“ Dem Kind sei ein Bild ins Gesicht gefallen, während es schlief.“ Dass an dieser Geschichte nichts stimmt, wird später der Gerichtsmediziner beweisen und auch die Ärzte der Klinik.
Dass derartige Beweise aber im Lande Dänemark noch lange kein Grund sind, um die Kinder zu schützen und aus der Gefahrenzone in die Obhut des leiblichen Vaters zu geben, schildert die Autorin Monika Nyenstad eindrucksvoll auf über zweihundert Seiten. Insgesamt erzählt das Buch vom 4 Jahre dauernden Kampf vor Gerichten und Sachverständigen, der persönlichen Verzweiflung und den Erkenntnissen, dass Kinder in unserer Gesellschaft noch lange nicht den Schutz bekommen, den sie bräuchten und dass Gleichberechtigung bei den Elternrechten de facto nicht vorhanden ist.













