(openPR) Vorarlberger Tagesmütter betreuen in insgesamt dreißig Kindernestern vorwiegend Kleinkinder
Feldkirch, 25. Juli 2013 – Das Konzept der Kindernester der Vorarlberger Tagesmütter bewährt sich. Durchschnittlich fünf bis sieben Kinder betreut eine erfahrene Tagesmutter in diesem Modell. Die zeitliche Flexibilität, familiäre Nestwärme und ausreichend Zeit für jedes Kind kommen vor allem den ganz Kleinen zugute. 2013 hat das Land Vorarlberg zehn weitere Kindernester bewilligt. Insgesamt dreißig gibt es nun in Vorarlberg.
Seit dem Frühjahr 2010 gibt es die Kindernester der Vorarlberger Tagesmütter in Vorarlberg. In ihnen werden in Kleinstgruppen vorwiegend Kleinkinder betreut. Für diese ist das Modell auch optimal. „In der familiären Atmosphäre einer Tagesmutter bekommen sie die Nestwärme und Geborgenheit, die sie brauchen“, weiß Geschäftsführerin Angelika Hagspiel.
Betreuung wie daheim und zeitliche Flexibilität
Auch die Gruppengröße ist speziell auf die Kleinen zugeschnitten: Zwischen fünf und sieben Kinder betreut eine Tagesmutter über die Woche verteilt in einem Kindernest. Aber nur maximal vier Kinder zwischen drei Monaten und vier Jahren sind zur selben Zeit anwesend. „Das gewährleistet, dass die Tagesmutter jedem einzelnen Kind genügend Aufmerksamkeit schenken und auch auf spezielle Gewohnheiten und die persönliche Entwicklung der Kinder eingehen kann“, erklärt Hagspiel.
Wichtiges Argument neben der familiären Atmosphäre ist für die Eltern die zeitliche Flexibilität im Kindernest. „Wir haben keine starren Betreuungszeiten. Das ist vor allem für Mütter und Väter mit unregelmäßigen Arbeitszeiten ein großer Vorteil. Im Schichtdienst oder auch in den Ferien ist es gar kein Problem, die Betreuungszeiten zu ändern“, erklärt Angelika Hagspiel.
Kindernester stoßen bei Eltern auf großes Interesse
Von 787 Kindern bei Tagesmüttern wurde 2012 bereits fast ein Drittel (27 Prozent) in Kindernestern betreut. 47 Prozent dieser Buben und Mädchen waren unter vier Jahre alt, 29 Prozent zwischen vier und sechs und weitere 19 Prozent zwischen sieben und zehn. Die restlichen fünf Prozent waren älter. Die Hälfte der Kinder ist halbtags bei der Tagesmutter, ein Viertel nur wenige Stunden in der Woche. Zwischen 30 und 40 Stunden werden nur ein Viertel der Buben und Mädchen in einem Kindernest betreut.
Gezielte Förderung und viel Spaß
Tagesmütter, die ein Kindernest anbieten, verfügen über eine langjährige Erfahrung und eine fundierte Ausbildung in der Kinderbetreuung. Mit diesem Hintergrund können sie die Entwicklung der Kinder gezielt fördern. Hagspiel: „Großen Wert legen wir auf das gemeinsame Erleben und die alltäglichen Dinge.“ Beispielsweise wird gemeinsam gekocht, der Tisch gedeckt oder im Garten gearbeitet – je nach Alter und Möglichkeiten der Kinder.
Dabei kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz. Spielen, basteln und toben sind genauso angesagt wie Geschichten vorlesen oder sich zurückziehen um auszuruhen. „Durch das unterschiedliche Alter der Kinder lernen sie sehr viel voneinander“, erzählt die Geschäftsführerin der Vorarlberger Tagesmütter.
Nähere Informationen: www.verein-tagesbetreuung.at













