(openPR) Polizisten spielen mit einem Mordverdächtigen in seiner Zelle zum Zeitvertreib Skat, die Reetdachkate der alten Spökenkiekerin Jette ist stärker abgesichert als Fort Knox und birgt einige Geheimnisse.
In ihrem Krimi Hexenerbschaft weichen die Nordfriesin Birgit Pauls und der Schwabe Adam Aarendt von typischen Muster der klassischen Regionalkrimis ab. Ort der Handlung ist eine fiktive Kleinstadt in Nordfriesland, die Ähnlichkeiten mit realen Orten aufweist. Die Charaktere sind typisch für Nordfriesland, liebenswert aber teilweise doch überzeichnet, besonders wenn die männliche Hauptperson Paul die Situationen aus der Sicht eines Amerikaners beschreibt, der wegen seines Erbes nach Deutschland gekommen ist und bis auf ein paar Klischees nichts über das Land seiner Vorfahren weiß. Die kühle Lilly hingegen, die bislang nur Dinge akzeptierte, für die es eine logische, naturwissenschaftliche Erklärung gab, entdeckt mit Hilfe der Aufzeichnungen und der Wahrsagekarten ihrer Urgroßtante Jette, dass es nicht nur den bekannten Mord in der Gegenwart gab, sondern dazu noch ein ungesühntes Verbrechen aus der Vergangenheit.
Außergewöhnlich ist auch die Entstehung des Buches: Die Autoren beschlossen spontan, zusammen einen Krimi zu schreiben, legten den Plot grob fest und schrieben dann erst einmal unabhängig von einander ihre Kapitel, Birgit Pauls die Geschichte aus der Sicht von Lilly, Adam Aarendt aus der Sicht von Paul. Nach einem halben Jahr trafen sie sich wieder, fügten ihre Kapitel zu einem Buch zusammen, ergänzten dann fehlende Handlungsstränge und machten sich an den Feinschliff. Heraus kam ein spannender Krimi mit einem humorvollem Erzählstil, der den Leser trotz des ernsten Themas oft auch zum Lachen bringt.
Ab sofort im Buchhandel erhältlich:
Adam Aarendt, Birgit Pauls, Hexenerbschaft
Candela Verlag, Korb
ISBN 978-3-942635-00-4, 248 Seiten
Weitere Informationen zum Buch finden Sie unter www.candelaverlag.de












