(openPR) Bereits heute ist Macau für viele Besucher ein beliebtes Spielerparadies. 18 Casinos gibt es schon jetzt in der Stadt. Nun schickt sich das ehemals portugiesische und heute chinesische Macau an, zu einem wahren Mekka für Gambler aus aller Welt zu werden. Immer neue Hotel- und Casino-Resorts schießen wie Pilze aus dem Boden. Seit die Regierung im Jahr 2000 das Monopol des einheimischen Casino-Tycoons Stanley Ho aufgehoben hat, investieren auch ausländische Investoren Milliarden Dollar, um in Macau mitzuspielen.
Las Vegas bekommt Konkurrenz
Die Verantwortlichen der Stadt verfolgen einen Kurs, bei dem Tourismus und Glücksspiel die zentrale Rolle spielen. Man geht davon aus, dass Besucher in Macau künftig ein Vielfaches mehr Geld verspielen als in Las Vegas. Milliarden Dollar werden dafür investiert und die geplanten Hotelkomplexe nehmen wahrhaft gigantische Dimensionen an. Schon jetzt zieht das im Mai 2004 eröffnete, erste amerikanisch operierende Spielkasino „Sands Macau“ mit seiner unverwechselbaren goldenen Fassade jährlich Hunderttausende Besucher an 277 Spieltische. Privatjet-, Limousinen- und Hubschrauberdienste, private Eingänge, Zigarrenbars und VIP-Spielbereiche gehören ebenso dazu wie 51 Premium-Suiten mit Butler-Service, acht Restaurants und ein Angebot von 200 Premium-Teesorten. Doch es geht noch größer. Was sich in wenigen Jahren auf dem Cotai-Strip vor Macau abspielen wird, lässt sich nur noch in Superlativen beschreiben.
Cotai-Strip: Ein Spieler-Paradies setzt Maßstäbe
Staatliche Stellen investieren 15 Milliarden US-Dollar, um zwischen Macau und den beiden vorgelagerten Inseln Coloane und Taipa ein Areal von mehr als vier Quadratkilometern mit Sand aufzuschütten. Hier soll das Gambling-Zentrum Macaus entstehen. Auf dem zukünftigen Las Vegas-Strip Asiens, der schon jetzt Cotai-Strip genannt wird, werden die Planer ihre bislang spektakulärsten Ideen verwirklichen. Die amerikanische Sands Corporation, Eigentümer des „Venetian“ in Las Vegas und des „Sands Macau“, will dort gemeinsam mit renommierten amerikanischen Hotelketten für rund 12 Milliarden US-Dollar bis 2007 das Vergnügungsviertel „Venetian Macau Casino Resort“ errichten. 1.500 Luxussuiten, ein riesiges Kongresszentrum, 15 exquisite Restaurants, eine 15.000 Zuschauer fassende Arena, ein Showroom für 2.000 Personen und ein Einkaufszentrum mit zusätzlichen Restaurants umfasst allein das Hotel „Venetian“. Wie in Las Vegas dürfen auch hier Markusplatz,
Canale Grande und romantische Gondeln nicht fehlen. Das gesamte Resort beherbergt künftig mehrere Casino-Hotels mit 60.000 Betten. Geschäftspartner wie Shangri-La Hotels & Resorts, Hyatt, Marriott oder Four Seasons sind im Gespräch mit „Sands“-Mogul Sheldon G. Adelson und wollen sich beteiligen.
Die Halbinsel rüstet zum großen Spiel
Einer der Herrscher in der Casino-Welt ist Steve Wynn, der bereits in diesem Jahr in Las Vegas das teuerste Hotel der Welt eröffnete. Auch er hat für Macau große Pläne und lässt gerade für rund 700 Millionen US-Dollar gegenüber dem legendären „Hotel Lisboa“ das imposante „Wynn Macau“ bauen. An 350 Spieltischen und knapp 900 Glücksspiel-Automaten sollen dort Spiele und Wetten stattfinden. Gäste können sich in 600 Hotelzimmern und -suiten sowie zehn Restaurants und Bars erholen. Auf ausgewählte Details, edles Design und exklusive Shops achtet Steve Wynn persönlich. Interesse an weiteren Casino-Komplexen, beispielsweise am Cotai-Strip, hat Wynn bereits signalisiert.
Auch einer seiner größten Konkurrenten, MGM Mirage-Boss Kirk Kerkorian, will beim großen Spiel dabei sein und baut in Zusammenarbeit mit der chinesischen Tycoon-Familie Ho, sein Hotel „MGM Grand Macau“ in unmittelbarer Nähe des „Wynn Macau“. In Form einer Welle wird das 28 Stockwerke hohe Bauwerk ab 2007 am Hafen ein weiteres Highlight der Skyline von Macau sein. Insgesamt investiert MGM Mirage rund 975 Millionen US-Dollar für 600 luxuriöse Zimmer, 300 Spieltische, 1000 Slot-Machines, Spa, Tagungs- und Entertainmentcenter sowie diverse Restaurants.
Ein Themenpark für Millionen
Gigantische Ausmaße nimmt auch der Themenpark mit historischen Vierteln namens „Fisherman’s Wharf“ an, der ab Januar 2006 24 Stunden täglich besucht werden kann. Die Flaniermeile gliedert sich in die drei Bereiche „Legend Wharf“, „East meets West“ und „Dynasty Wharf“ mit römischem Amphitheater für 2.000 Gäste, arabischer Festung und einem 40 Meter hohen künstlichen Vulkan. Sie soll, so CEO David Chow, jährlich 25 Millionen Besucher in den Bann ziehen. Gäste können rund um die Uhr wählen, ob sie in der Kulisse von Kapstadt, Miami, Lissabon, Amsterdam, New Orleans, Spanien oder der italienischen Riviera essen möchten oder vielleicht doch lieber durch mittelalterliche römische und englische Straßen schlendern.
Macau – Glücksspiel mit Tradition
Die ehrgeizigen Pläne von Staat und amerikanischen Investoren legen einen Vergleich von Macau als dem „Las Vegas Asiens“ nahe. Aber: Macau ist einzigartig! Das Glückspiel hat hier eine lange Tradition - es hat sich schrittweise und natürlich entwickelt. Und das „Erbe zweier Kulturen“, das die einmalige Atmosphäre Macaus ausmacht, zeigt sich sogar in diesem Bereich - wo sonst auf der Welt können sich die Besucher sowohl mit Black Jack als auch mit traditionellen chinesischen Spielen, wie Fan Tan oder Dai-Sui, vergnügen.
Das chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 km von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 km von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane. Fernöstliche und europäische Kultur vereinen sich hier in der Architektur, der Küche und dem Lebensstil der Menschen. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China. Attraktiv ist Macau vor allem wegen der vielen, historischen Sehenswürdigkeiten, den kulinarischen Spezialitäten und den günstigen Shopping-Angeboten. Zusätzliche Gründe für einen Besuch liefern das ganze Jahr über Feste und Veranstaltungen – von chinesischen Drachenboot-Rennen über katholische Prozessionen bis zum internationalen Formel 3-Grand Prix für Tourenwagen und Motorräder.
Weitere Informationen beim Fremdenverkehrsbüro Macau, Schenkendorfstr. 1, 65187 Wiesbaden, Telefon: + 49-(0) 611- 2 67 67 30, Fax: + 49-(0) 611 – 2 67 67 60, E-Mail:






