(openPR) kunst I hilft I geben
Statement Dirk Kästel,
Vorstandsvorsitzender kunst I hilft I geben
Kunst hilft geben will Brücken bauen – gegen soziale Kälte, gegen Ausgrenzung, Isolation, will gegen weiter zunehmende Spaltung in Köln aktiv werden! Köln ist reich an Kunst, Kultur und Kreativität. Aber es gibt auch zunehmende Armut in einer reichen Stadt, in einem reichen Land.
Immer mehr Menschen sind auf Hilfe angewiesen!
Kölner Tafel: 185 Essensausgabestellen, 85 Ehrenamtler, viele Tonnen Lebensmittel werden von montags bis freitags an 4.000 arme Kölner ausgeben. Ziel: Vor dem Verfallsdatum und unnötiger Vernichtung der Lebensmittel Gutes tun! Alleion in Köln werden mit 4.000 Tonnen Lebensmittel jährlich die Not etwas gelindert!
Bundesweit unterstützen die 3.000 Ausgabestellen der Tafeln 1,5 Millionen Menschen! 50.000 Ehrenamtler helfen, wo der Staat „versagt und weitergehende Hilfe verweigert“.
Kunst kommt von Können. Kunst ist auch „das Bemühen, neben der wirklichen Welt eine menschlichere Welt zuschaffen“ (Zitat Andre Maurois, 1885 – 1967) Oder mit Borchert „Gerechtigkeit ist die Kunst des Unmöglichen. Kurz: Kunst ist möglich.“
Sozialstaat und Stadt sparen an allen Ecken und Enden!
Rückzug des Sozialstaats auf dem Rücken der Ärmsten und Schwächsten ist ein gefährlicher Irrweg, der den sozialen Frieden gefährdet! Kaum jemand kann sich vorstellen, wie es ist, mit monatlich 374 Euro monatliche mit Hartz IV-Satz zu leben.
kunst hilft geben will:
HINSEHEN. HINHÖREN. HELFEN durch TATEN.
KUNST HILFT HELFEN! Solidarisch sein. Menschen, die im DUNKELN sind, die sieht man nicht (Berthold Brecht) und hört man nicht – Kunst hilft geben will auch Sprachrohr sein, sich für konkrete Verbesserungen einsetzen, die Politik nicht aus der Pflicht entlassen, für ausreichende soziale Daseinsfürsorge zu sorgen. Keine weitere staatliche Kürzungen und Privatisierung der Fürsorge!
kunst I hilft I geben will mithelfen, die Denk-Seh- und Handlungsweise gegenüber Armen und Obdachlosen positiv zu verändern: respektvoll und solidarisch statt abweisend zu sein.
Nach Schätzungen gibt es bis zu 4.000 Obdachlose/Wohnungslose in Köln. Bis zu 400.000 in Deutschland! In Köln ist fast jedes vierte Kind arm!
1965 wurden doppelt so viele Kinder geboren, aber es war nur jedes 75. Kind arm. Insgesamt gelten 150.000 Kölner als arm.
kunst I hilft I geben sucht:
? Unterstützer (Privatspender,
Unternehmensspender, Stifter)
Verbündete
? Netzwerker
? Bekannte Künstler, die Kunstwerk stiften und
den Erlös spenden (und Spendenquittung
bekommen können)
? Ausstellungsmöglichkeiten
? Raum für kleines Atelier mit
Ausstellungsmöglichkeiten
? Grundstück für 4 bis 8 Wohnungen: Haus für
Obdachlose,
die wieder in die Gesellschaft integriert werden
wollen!
- Straßenkinder; Heranwachsende, Familien mit Kindern.
Grundstein für Haus für Obdachlose durch Spende von Gerhard Richter. Traum vom Haus daher das Ziel möglichst rd. 200.000 bis 300.000 € Eigenkapital für dieses „Leuchtturmprojekt“ zu sammeln.
Glücksfall: Baronin Jeane von Oppenheim. Sie will kunst hilft geben unterstützen und wurde am 1.7. einstimmig in den Beirat gewählt.
Gerhard Richter-Schenkung: ein Glücksfall - ein Traum, der in Erfüllung ging!
Grundstein für nächsten Traum „Haus für Obdachlose, menschenwürdige Wohnungen, mit Kunst + Ausstellungs/Begegnungszentrum Arm und Reich.
42.200 € + Spende Auktionshaus Venator & Hanstein 12.800 € = insg. 55.000 €.
Verwendung der Mittel aus Richter-Spende:
? Einen Großteil als Grundstein für Haus für Obdachlose.
? 5.000 Euro gehen in Kürze an Kölner Tafel!
? 3.000 Euro gehen an das Johanneshaus!
Ein langfristiger Kooperationspartner wird gesucht. Mit anderen Einrichtungen, die sich um Arme und Obdachlose kümmern, werden Gespräche geführt und um Vorschläge für die Mittelvergabe gebeten.
Fazit: Es gibt viele Einrichtungen in Köln, die sehr wichtige wertvolle - zum Großteil ehrenamtliche - Arbeit leisten. Was wir anstreben: Eine große Koalition der Sozial Aktiven! Wir wollen deshalb noch weitere Einrichtungen kennenlernen.
Statt „Einzelkämpfertum“ um Geldquellen und Aufgaben der sozialen Einrichtungen wünschen wir uns mehr miteinander, einen runden Tisch und eine Kölner Armutskonferenz.
Armut verletzt in Köln tausendfach die Würde der betroffenen Menschen. Sie fühlen sich isoliert, ausgegrenzt, gering bis gar nicht geschätzt, nutzlos.
Das sollte sich ändern durch gelebte Solidarität. Jeder, der nicht arm ist, kann dazu ein wenig beitragen!
Traum vom Haus als Leuchtturmprojekt und Idee einer Dauer- und Wanderausstellung „Armut und Hunger haben viele Gesichter“. Über Künstler und Kunstwerke wollen wir das Thema Armut und Hunger in den Köpfen verankern und für gelebte Solidarität –Sozialengagement werben. Wir hoffen auf Unterstützung durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Montagsstiftung, bei denen wir Anträge auf Fördermittel stellten. Aber auch andere kleine und große Unterstützer sind herzlich willkommen.
Aufruf etwas zu tun gegen die größte Umweltkatastrophe in Deutschland und der Dommetropole: Die Armut und menschenunwürdige Situation der Obdachlosen. Wohnungsnot in Köln mit kaum Aussichten auf menschenwürdige Unterkünfte...
Statement Jutta Gumprich Kästel, Vorstand
Vorstellung der Unterstützer und Ausblick auf neue Spenden
Unterstützer von kunst I hilft I geben
Schirmherren:
? Schirmherrin ab 2013: Elfi Scho-Antwerpes
? Schirmherr für unsere nächste gemeinsame Ausstellung mit
fiftyfifty und kunst I hilft I geben: Oberbürgermeister Jürgen Roters
Titel: „Himmel über der Straße“ – Topografie der Obdachlosigkeit Neues Kunstforum 8.10.13 bis 10.11.13, Station lange Nacht der Kölner Museen
Beirat:
? Baronin Jeane von Oppenheim, Kunstexpertin, Kunsthistorikerin
und Mitglied im Kulturausschuss der Stadt Köln
? Manfred Johannes Junggeburth, Journalist, Künstler und Musiker;
? Manfred Richter, Jurist, Kunstsammler und Richter a.D.
? Dr. Gudrun Pamme-Vogelsang, Kunsthistorikerin und Galeristin
? Günter Wallraff, Schriftsteller.
? Detlef Kirchner, Künstler
Ideelle Unterstützer (Auszug):
? Prof. Henrik Hanstein vom Auktionshaus Lempertz und Venator & Hanstein
? Dr. Philipp Kaiser, Direktor Museum Ludwig
? Dr. Michael Euler-Schmidt, stellv. Direktor Kölnisches Stadtmuseum;
? Entertainer Linus
? Rolf Emmerich (Sommerblutfestival)
? Arbeiterpastor Franz Meurer Hövi-Land
? Konrad Adenauer, Notar und Vorsitzender des Vorstands des Haus- und Grundbesitzervereins Köln.
? Monika Schultes, Sozial- und Kulturausschuss der Stadt Köln
Ausblick auf neue Spenden
d.h. in Aussicht gestellte Spenden aus Kunstverkäufen im Auftrag der Künstler:
? HA Schult Serigrafien + 1 Trashpeople-Figur
? Otmar Alt 10 Serigrafien
? Markus Krips (Ölbild)
? Markus Lüpertz (Sammler) + Zusage 3.7.13: MARKUS LÜPERTZ-Ausstellung in KÖLN in Kooperation mit Geuer & Breckner + kunst hilft geben, suchen dafür Räumlichkeiten!
? 4.7. 13: Prof Klaus Staeck und Rolf Staeck, Edition Staeck, Heidelberg: 7. großformatige Fotos
Bettler in Köln und New York, Fotografien von dem Kölner Künstler Sigmar Polke 7 Stück handsigniert. Plus 6 Kunstdrucke zum Thema Armut zur Verfügung stellen und den Erlös spenden.
? Gerhard Richter-signierter Kunstdruck Sammler)
? Joseph Beuys signierter Kunstdruck (Sammler)
? Rosemarie Trockel 5 signierte Kunstdrucke (Sammler)
? Jonathan Meese (Sammler)
? Günther Uecker Serigrafie (fiftyfifty)
? Jörg Immendorf (Sammler)
? Weitere ca.25 Kunstwerke + ca. 60
Einlieferungen aus 2012
Spenden aus Schenkungen 2012
Elke Heidenreich, Günter Wallraff, Cornel Wachter, Sigmar Polke, Rita Lü, A.R. Penck. Stefan Szczesny, Georg Jiri Dokupil, Günter Grass, Felix Droese, Gunter Demnig, Alice Schwarzer, Thomas Baumgärtel, Rebecka Horn, Joseph Beuys, HA Schult (Auszug)
Erlösempfänger 2012 (insg. 12.100 €):
? Kölner Tafel
? Johanneshaus
? Emmaus
? Oase
? Gulliver
? Vringstreff
? Initiative Bauen Wohnen Arbeiten
? Sozialistische Selbsthilfe Köln-Mülheim
? Helfen durch Geben – Der Sack
? Kellerladen
? Wir helfen
? Die gute Tat - Altenhilfe
Kontakt
Dirk Kästel
Tel.0221-2011242 oder 0162-2336701
Email:
Anschrift des Vereins:
kunst hilft geben e.V (in Gründung)
Annostr. 11
50678 Köln
kunst-hilft-geben.de
www.kunst-hilft-geben.de











