(openPR) Organtransplantierte Kinder müssen oft von klein auf mit ihrer Krankheit leben. Statt mit anderen Kindern zu spielen, gehen sie zum Arzt oder liegen im Krankenhaus. Das führt zu einer Vernachlässigung der Sozialkontakte, und auch die Entwicklung im motorischen Bereich ist oft verzögert. Der Eintritt in die Pubertät kann ebenfalls viele Probleme mit sich bringen. Der Verein Transplant-Kids will die Kinder in seinen Camps sportlich und bewegungsmäßig fordern, aber nicht überfordern. Die Workshops sollen den Teilnehmern helfen, einen vernünftigen Weg zwischen Normalität (altersgerechtem Leben) und Verantwortung für das transplantierte Organ zu finden, und sie sollen ein besseres Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein bekommen.
Die Kroschke Stiftung findet diesen Ansatz sehr unterstützenswert und fördert das Projekt mit insgesamt 2560,50 Euro. „Ein wichtiges Ziel der Kroschke Stiftung ist es, kranken Kindern den Umgang mit ihrer Krankheit zu erleichtern“, sagte Gerd-Ulrich Hartmann, Geschäftsführer der Kroschke Stiftung bei der Übergabe der Spende.
Daher hat die Stiftung nicht nur verschiedene Freizeiten gefördert, in denen kranke und behinderte Kinder unbeschwerte Ferientage verleben konnten. Sie hat sich auch für die Einrichtung von Spielzimmern in Krankenhäusern engagiert oder für Snoezelenräume, die zur Entspannung und Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung beitragen. Weitere wichtige Projekte sind die Einrichtung einer Stationären Kurzzeitpflege im Hamburger Kupferhof und die Unterstützung von Kinderhospizen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.













