(openPR) Altmaier befürchtet durch das von der EU geplante Brüsseler Beihilfeverfahren, große finanzielle Verluste für die deutsche Industrie. Im Erfolgsfall der Kommission, würden sich die Mehrkosten der deutschen Unternehmen auf ca. 2,6 Milliarden Euro belaufen - zu viel für Altmaier.
Als Reaktion vor dem anstehenden Verfahren gegen das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz, von Seiten der EU Kommission erzeugt Peter Altmaier Druck bei den Umweltministern. Die Minister wehren sich noch gegen die von Altmaier angedachte Bremse. Die EU sieht in der deutschen Energiepolitik wettbewerbswidrige Privilegien für die Industrie und möchte diese stoppen. Die Kommission brachte im März schon ein Beihilfeverfahren wegen der Befreiung von Stromnetzentgelten auf den Weg.
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Ein besonderer Dorn im Auge der EU ist im Prinzip das komplette EEG. Besonders bemängelt wird die "besondere Ausgleichsregelung", die im Jahr 2013 für 2263 Betriebe greift. Diese Firmen sind großteils von der EEG Umlage befreit und zahlen statt den angedachten 5,277 Cent pro Kilowattstunde nur 0,05 Cent. Dieser Nachlass soll die Industrie entlasten, um weiterhin als interessanter Standort für große Firmen zu gelten.
Herr Kirschbaum, Energieexperte vom Stromvergleich http://www.stromanbieterwechseln24.net erklärt wo die Probleme für den Endkunden liegt:
"Die Preisnachlässe der 2264 Betriebe werden auf den Endverbraucher abgewälzt, wodurch die Ausgleichszahlung noch deutlich höher ausfällt als geplant. Den Atomausstieg und die Umstellung auf erneuerbare Energien zahlt also großteils der Endverbraucher."
Hat die EU mit dem Beihilfeverfahren Erfolg, würde dies zu weitreichenden Konsequenzen führen. Das Durchführungsverbot würde den Firmen in Deutschland Mehrkosten von 2,4 Milliarden Euro aufbürden.















