(openPR) Wetzlar - Warten tut niemand gerne, Internetsurfer schon gar nicht - und so ist es kaum verwunderlich, dass der vor einem halben Jahr neu eingeführte DSL 6000-Standard gut angenommen wurde. Günstige Tarife, aufwändigere Internetanwendungen und das Telefonieren übers Netz lassen immer mehr Nutzer zu höheren Bandbreiten greifen.
DSL 6000, der vor einem halben Jahr von der T-Com neu eingeführte Breitband-Standard, erfreut sich bei Internetsurfern bereits großer Beliebtheit. Eine Umfrage des Breitband- und VoIP-Portals DSL-Magazin.de unter Nutzern und Providern ergab, dass der neue Highspeed-Zugang sechs Monate nach Markteinführung gut angekommen
ist.
Mit konkreten Zahlen halten sich die Provider zwar bedeckt, doch dürfte der Anteil der DSL 6000-Nutzer bei etwa zehn bis 15 Prozent liegen. Aber: DSL 6000 ist nicht als Massenprodukt ausgelegt, zumal die monatliche Anschlussgebühr mit knapp 25 Euro spürbar über den Grundgebühren von DSL 1000 (etwa 17 Euro) und DSL 2000 (etwa 20 Euro) liegt. Allerdings versuchen Deutschlands führende Internetprovider insbesondere DSL-Einsteigern den 6000er-Zugang schmackhaft zu machen, indem Sie auf die DSL-Anschlussgebühr verzichten, Hardware subventionieren und zudem immer günstigere Tarife und eine ausgereiftere Internettelefonie (VoIP) anbieten.
Dem Großteil der Internetsurfer aber reicht derzeit DSL 2000. Wie aus der Nutzerumfrage des DSL-Magazins (www.dsl-magazin.de) hervorgeht, hat der 2 Mbit/s-Zugang mit einem Upstream von 192 kbit/s mittlerweile sogar DSL 1000 (128 kbit/s Upstream) als durchschnittliche Bandbreite abgelöst. Dazu hat die Internettelefonie zweifelsohne einen maßgeblichen Teil beigetragen, hängt die VoIP-Qualität doch auch von einem ordentlichen Upstream ab.
Mit ADSL 2+, dem neuesten DSL-Familienmitglied, stehen aber bereits die künftigen Bandbreiten in den Startlöchern - schon jetzt sind vereinzelt Übertragungsraten von 16 Mbit/s und mehr möglich.
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