(openPR) Lahnstein, Dezember 2005 – Die Podcasterin Claudia Marschner hat die Aktion „Post to Heaven“ ins Leben gerufen. Sie ermöglicht Trauernden damit, auf eine besondere Weise Abschied von ihren Lieben zu nehmen. Gerade im ausklingenden Jahr kommt sie damit den Empfindungen und Wünschen der Menschen entgegen. In ihrem Podcast „Berlin von unten“ (04/12/05) verrät die hauptberufliche Bestatterin weitere Details. Claudia Marschner ist Mitglied im podcastclub e.V., der die Podcast-Kultur in Deutschland fördern möchte. „Dazu gehört für uns nicht nur die indirekte, sondern vor allem auch die direkte tatkräftige Unterstützung unserer Clubmitglieder“, betont Georg Schneider, Vorstand des gemeinnützigen Vereins.
Mit der Weihnachtszeit kommt auch die Besinnlichkeit. Viele denken dann an ihre Verstorbenen, die nicht mehr bei ihnen sein können. Geliebte Menschen, die gegangen sind, ohne dass man sich verabschieden konnte. Menschen, denen man so gern noch etwas sagen wollte. Menschen, die man nicht vergisst. Claudia Marschner hat deshalb eine Aktion ins Leben gerufen: Post to Heaven!
Die Aktion bietet die Möglichkeit, Post ins Jenseits zu verschicken. Hierzu senden die Trauernden ihre Gedanken, Gedichte oder auch kleine Andenken per Brief in das Bestattungsinstitut von Claudia Marschner. Ein- bis zweimal im Monat wird die Post in einer feierlichen Zeremonie im Krematorium Berlin verabschiedet. Umrahmt von angemessener Musik segnet ein Pfarrer die verschlossenen Briefe. Anschließend werden sie dem Feuer übergeben und kommen so im Jenseits an.
Wer die „Post to Heaven“ schicken möchte, bestellt auf der Website unter http://www.claudia-marschner.com/post_to_heaven.htm eine Briefmarke für drei Euro. Dann muss nur noch der persönliche Brief damit versehen werden und in einem Briefumschlag an Claudia Marschner geschickt werden.
Über Claudia Marschner
Claudia Marschner gründete 1992 in Berlin das erste „bunte Bestattungsinstitut“ und erregte damit Aufsehen in der Öffentlichkeit. Sie möchte den Trauernden den ganz besonderen Abschied ermöglichen, der dem Charakter der Verstorbenen entspricht. Die Bestatterin sieht sich als Event-Managerin, die für die „Rundum-Versorgung" der Toten und der Trauernden zuständig ist. In ihrem Podcast „Berlin von unten“ gewährt sie einen persönlichen Einblick in ihre Betrachtung des Lebens. Weitere Informationen unter http://www.bestattungen-marschner.de.
Über den podcastclub e.V.
Der podcastclub e.V. ist der erste eingetragene Podcastclub Deutschlands. Er hat sich in seiner Satzung zum Ziel gesetzt, die Podcast-Kultur in Deutschland zu fördern. Er richtet sich an Podcast-Hörer und -Produzenten gleichermaßen: So will der Verein sowohl den Hörern beim Podcast-Angebot Orientierung bieten, als auch den Produzenten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Er verfolgt dabei ausschließlich gemeinnützige Ziele. Bereits kurze Zeit nach seiner Eintragung ins Vereinsregister am 21. November 2005 verfügt der podcastclub e.V. über eine breite Mitgliederbasis. Neben diversen Hörern sind Podcast-Macher aus den verschiedensten Themenbereichen vertreten, von Untergrundkultur über persönliche Audio-Blogs bis hin zu Business-Podcasts. Die Mitgliedschaft im podcastclub e.V. ist kostenlos. Weitere Informationen unter http://www.podcastclub.de.
Hintergrund Podcasting
Podcasting ist ein Kunstwort. Es setzt sich zusammen aus dem englischen Begriff broadcasting (senden, Rundfunk) und dem Namen des populären Audioplayers iPod. Podcasts sind Audiodateien zu den verschiedensten Themengebieten, die im Internet meist kostenfrei heruntergeladen werden können – auf den Rechner und am besten direkt auf einen MP3-Player. Dadurch können sie immer und überall gehört werden, beispielsweise im Auto oder beim Joggen. Podcasts sind einfach zu erstellen und zu nutzen und daher ein Medium für Jedermann. Sie wirken sich auf die künftige Entwicklung aller Medien aus.
In den USA ist die Entwicklung von Podcasting schon weiter fortgeschritten. Laut einer PEW-Studie haben im April 2005 bereits sechs Millionen US-Bürger einen Podcast heruntergeladen. Nach einer aktuellen Studie von Bridge Ratings entwickelt sich Podcasting dort zum Massenmedium: Die Zahl der User steigt im kommenden Jahr auf 9,3 Millionen und erhöht sich 2007 auf 21 Millionen. Im Jahr 2010 sollen in den USA 45 bis 75 Millionen Anwender bereits mindestens einmal einen Podcast gehört haben.
Bei Fragen oder Interviewwünschen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte schicken Sie nach redaktioneller Berücksichtigung ein Belegexemplar (per Post, Fax, E-Mail oder einen Link).
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podcastclub e.V.
Nicole Grau













