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Rheumatologie immer mehr gefragt

25.06.201317:21 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) "Hit hard and early"
Wenn man eine rheumatische Erkrankung schon in frühen Jahren feststellt, können bessere Behandlungseffekte erzielt werden. Daher hat sich die Deutsche Gesellschaft der Rheumatologie e.V. das Ziel gesetzt, die Menschen über die Frühdiagnose von rheumatischen Krankheiten aufzuklären. So kann nämlich jeder einzelne schnell feststellen, ob bei ihm die Möglichkeit einer solchen Erkrankung vorliegt. Hat man morgens zum Beispiel kaum Kraft in den Händen oder schmerzen die Gelenke, nachts insbesondere der Rücken, dann sind dies erste Anzeichen einer Autoimmunkrankheit. Heutzutage sind rund 20.000 junge Erwachsene bereits von rheumatischen Krankheiten betroffen. Vor allem bei Kindern sollte Rheuma schnell erkannt werden. Eine unbehandelte Erkrankung kann bleibende Schäden und Schmerzen bis ins Erwachsenenalter mit sich ziehen. Daher gilt bei der Behandlung das Motto: "Hit hard and early". Die Krankheit soll so früh wie möglich so stark wie möglich bekämpft werden.



Der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt
Fast alle Menschen bringen mit dem Wort Rheumatologie sofort die rheumatoide Arthritis, d.h. Rheuma in Verbindung. Dabei beinhaltet die Rheumatologie noch eine Vielzahl anderer Erkrankungen. Viele davon treten an der Wirbelsäule, an der Muskulatur, an Bindegeweben oder der Haut auf. Durch die Fortschritte in der Medizin können rheumatische Erkrankungen heutzutage auf konservativem Weg, d.h. mithilfe von Medikamenten, behandelt werden. Dies erfordert jedoch eine ständige Betreuung durch Rheumatologen, welche demnach immer mehr gefragt sind. Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen strebt daher ein Versorgungsverhältnis von einem Rheumatologen für 50.000 Bewohner an. Zurzeit gibt es allerdings immer noch zu wenige Rheumatologen.

Vorstellung der Arztpraxis Dr. Schank
Die moderne Praxis für orthopädische Rheumatologie wurde bereits im Jahre 1995 von Herrn Dr. Schank gegründet und befindet sich seitdem im Herzen Hamburgs. Sowohl in der Orthopädie als auch in der Rheumatologie werden von dem Facharzt alle Leistungen abgedeckt. Die Behandlung erfolgt stets mit den aktuellsten Methoden nach neuestem Wissensstand. Herr Dr. Schank hat bereits an unterschiedlichen Kliniken und Instituten praktiziert und schaut auf viele Jahre als Orthopäde zurück. Durch diese langjährige Erfahrung und zusätzlichen Weiter- und Fortbildungen ist eine erfolgreiche Behandlung garantiert. Die Zufriedenheit des Kunden liegt Herrn Dr. Schank dabei besonders am Herzen.

Interview mit dem Rheumatologen Herr Dr. Schank

WuP: Herr Dr. Schank, aus welchem Grund haben Sie sich auf die Rheumatologie spezialisiert? Wie sind Sie darauf gestoßen?

Herr Schank: Ich bin eher durch einen guten Zufall auf die Rheumatologie gestoßen. Als ich noch in der Universitätsklinik Eppendorf gearbeitet habe, hatte ich durch einen Tausch mit einem anderen Facharzt die Möglichkeit, einen Einblick in die Rheumatologie zu bekommen. Ich konnte ein Jahr lang im Bereich der Rheumatologie mitwirken. So kam im Grunde genommen der erste Kontakt zur Rheumatologie zustande.

WuP: Mit welchen Beschwerden kommen die Patienten nun hauptsächlich zu Ihnen?

Herr Schank: Der Großteil der Patienten leidet an Gelenkbeschwerden und Schmerzen, welche durch Entzündungen der betroffenen Gelenke ausgelöst werden. Dann gibt es auch seltenere rheumatische Erkrankungen, die sich z.B. durch Weichteilbeschwerden oder Rückbeschwerden erkenntlich machen. Im Vordergrund stehen hier jedoch eher Schwellungen und Schmerzen an Gelenken.

WuP: Die Rheumatologie ist in letzter Zeit immer mehr gefragt. Wie können Sie sich diese Entwicklung erklären? Welche Gründe könnte dies haben?

Herr Schank: Ich muss sagen, dass diese Entwicklung genau genommen gar nicht wirklich nachweisbar ist.
Es ist jedoch eine ganz andere Entwicklung im Bereich der Rheumatologie festzustellen. Wir haben jetzt, verglichen mit der Situation vor 20 Jahren, weitaus wirkungsvollere Medikamente und Behandlungsweisen in der Rheumatologie. Hier geht es vor allem um zwei Arten von neuen Medikamenten. Das sind einmal Methotrexat und die TNF-Alpha-Hemmer. Durch diese Medikamente kann man, im Gegensatz zu früher, den Patienten versprechen, dass man die rheumatologische Krankheit auf jeden Fall beherrschen kann. Außerdem können mithilfe dieser Medikamente viele Operationen vermieden werden. Die Therapie mit den Medikamenten erfordert selbstverständlich auch regelmäßige Betreuung und Kontrollen. Daher ist, um auf die Frage zurückzukommen, der Bedarf an nicht-operativen Rheumatologen in der letzten Zeit gestiegen, nicht jedoch die rheumatischen Krankheiten als solches.

WuP: Also ist geht die Entwicklung in der Rheumatologie mit den Fortschritten in der Medizin einher?

Herr Schank: Ganz genau, das ganze Bild der Rheumatologie hat sich sozusagen dadurch verschoben. Während früher die Behandlung bzw. Beherrschung einer rheumatischen Erkrankung als unmöglich galt, können die Krankheiten heutzutage mich hoch effizienten und spezialisierten Medikamenten dominiert werden.

WuP: Lassen sich im Bereich der Rheumatologie noch andere Entwicklungen erkennen, zum Beispiel bei dem Alter der Patienten?

Herr Schank: Bei dem Alter der Patienten hat sich im Laufe der Jahre nichts verschoben. Es gibt aber schon einige andere Veränderungen. Rheumatische Krankheiten, die es früher gegeben hat, existieren heute nicht mehr. Dies ist beispielsweise bei dem rheumatischen Fieber der Fall. Das rheumatische Fieber war vor 30 Jahren eine geläufige Erkrankung. Heute gibt es diese Krankheit gewissermaßen nicht mehr. Hinzu kommt, dass die Diagnostik in der Rheumatologie wesentlich exakter geworden ist. Aufgrund der besseren Behandlung versucht man heute, die verschiedenen rheumatischen Krankheiten besser zu klassifizieren. Die Kategorisierung der rheumatischen Erkrankung ist somit zunehmend wichtiger geworden.

WuP: Gibt es für jede Kategorie der rheumatischen Erkrankungen dann auch ein bestimmtes Behandlungsmuster?

Herr Schank: Ja, in jedem Fall. Es gibt insgesamt fünf Obergruppen der Erkrankungen. Für jede Obergruppe gibt es dann das optimale Verhalten beziehungsweise die optimale Behandlung. Aufgrund vieler Erfahrungswerte und Empfehlungen hat sich im Laufe der Zeit einfach herausgestellt, wie jede Krankheit am besten zu behandeln ist und welches Medikament wann am besten wirkt.

WuP: Welche Entwicklungen sehen Sie für die Zukunft in den Bereichen Rheumatologie und Orthopädie?

Herr Schank: Der Fortschritt der Medizin hat in der Orthopädie natürlich auch extreme Auswirkungen. Die Operationen werden zum Beispiel sehr viel strenger und sorgfältiger durchgeführt als früher. Sie werden allgemein standardisierter und von Spezialisten für den Bereich ausgeführt. Mittlerweile weiß man beispielsweise auch ganz genau, wie eine Prothese angefertigt und eingesetzt werden muss. Dadurch steigen natürlich die Erfolgsaussichten ungemein. In Zukunft wird es außerdem so kommen, dass sich die einzelnen Arztpraxen immer mehr spezialisieren und nur noch schwerpunktmäßig behandeln. Die Aufgabe des niedergelassenen Arztes ist es dann, die Patienten gezielt den Schwerpunktpraxen zuzuordnen. Diese Entwicklung hat leider auch einen großen Nachteil. Die spezialisierten Ärzte betrachten bei einer Behandlung nicht mehr das Gesamtbild, sondern untersuchen nur auf ihrem Gebiet. Geht ein Patient zum Beispiel mit Verdacht auf Rheuma zu einem Rheumatologen, so wird dieser Rheumatologe nicht untersuchen, ob die Beschwerden noch andere Ursachen haben könnten. So könnte der Patient fälschlicherweise auf Rheuma behandelt werden, obwohl er an einer anderen Krankheit leidet. Hierin sehe ich auch eine gefährliche Entwicklung, welche zu Problemen führen kann.

WuP: Vielen Dank für dieses Interview!

Kontakt Orthopäde Dr. Schank

Herr Dr. E. Schank
Mittelweg 151
20148 Hamburg

Tel: 040 44809840
Mail: E-Mail
Web: www.dr-schank.de

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