(openPR) 2. Big Data & Analytics Kongress
Mit jedem virtuellen Click und Einkauf kreieren Kunden zu jeder Sekunde millionenfache Datenmengen. Zeitgleich werden sie mit einer Flut an Angeboten konfrontiert. Was wie ein unberechenbares Chaos wirkt, lässt sich mit Hilfe von Predictive Analysis für Händler nutzbar machen und hilft Absatzprognosen exakter vorherzusagen und Kunden individuell anzusprechen. Die intelligente Analysesoftware kann sowohl on- als auch offline gewinnsteigernd eingesetzt werden. So helfen solche Lösungen beispielsweise der Disposition im stationären Lebensmittelhandel bei der Optimierung der Warenwirtschaftskette . Wie das funktioniert, erfuhren die Teilnehmer aus Handel und, Logistik im Rahmen des 2. Big Data & Analytics Kongress am 4. und 5. Juni 2013 in Frankfurt, organisiert durch Blue Yonder, einem führenden Softwareanbieter für Predictive Analytics, und Teradata, einem weltweit führenden Lösungsanbieter für integriertes Data Warehousing, Big Data-Analysen sowie Geschäftsanwendungen.
Karlsruhe, 25.06.2013 – Um als Unternehmen nachhaltig in Erinnerung zu bleiben, ist die zielgerichtete Ansprache und Verfügbarkeit von Waren in Zeiten zunehmender Digitalisierung immer wichtiger. Dabei müssen die Angebote individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sein und seinem Kaufverhalten entsprechend angeboten werden. Hierbei spielen vor allem auch kaufunterstützende Massnahmen wie Coupons, dynamische Preisgestaltung oder weitergehende Empfehlungen eine entscheidende Rolle. Aus Anbietersicht stellt sich die Herausforderung aus der Fülle an Spuren, die ein Nutzer im Netz hinterlässt, diejenigen herauszufiltern, mit Hilfe derer er den Kunden mit den Informationen versorgen kann. Im Vordergrund steht an diesem Punkt immer die Fragestellung was den Konsumenten interessieren könnten und somit mit einem direkten Nutzen versorgt. In der Praxis heißt das, daß Händler intelligente Lösungen benötigen, die sowohl vor als auch nach dem Kauf auf das Bedürfnis des einzelnen Kunden eingehen. Einfache Ansätze wie automatisch generierte Werbung für das gleiche Produkt nerven eher und bewirken einen negativen Effekt. Ein effizienter Ansatz hierfür ist die Predictive Analytics Software von Blue Yonder. Diese lässt sich für den Online-Vertrieb umsetzen, aber auch der stationäre Lebensmittelhandel profitiert von einem solchen Vorgehen. Sinnvoll umgesetzt, unterstützt Predictive Analytics in dieser hart umkämpften Branche die Prozessoptimierung. Unter anderem ermöglicht die Software eine automatisierte Warenbeschaffung und hilft somit Kosten sparen. Dabei gilt, dass das genutzte System in der Lage sein muss, sich selbstständig auf veränderte Parameter einzustellen, also lernfähig sein sollte. Denn gerade im Handel mit seinen niedrigen Margen beeinflusst eine präzise Vorhersage hinsichtlich Artikelabverkäufe, Kunden- und Lieferantenverhalten ganz konkret den Return on Investment und verschafft Vorteile gegenüber dem Wettbewerb.
Muster in unstrukturierten Daten erkennen
Im Rahmen des 2. Big Data & Analytics Kongress gewann das breitgefächerte Teilnehmerfeld einen Einblick wie sie mit Hilfe der dynamischen und selbstlernenden Predictive Analytics Software von Blue Yonder Zusammenhänge und Muster in großen Datenmengen erkennen können. Daraus lassen sich zielsichere Prognosen für die Planung ableiten und sicher für die Zukunft vorausdenken. Die Umsetzung ihrer individuellen Lösungsstrategie teilten im Anschluss die Referenten der bekannten Handelsunternehmen SportScheck, Shop Direct sowie Otto und erörterten dabei ganz konkret wie sich die Predictive Analytics Suite von Blue Yonder und Teradata in der Praxis zielführend anwenden lässt. So gingen Thomas Friese und Alexander Pompös von Otto in ihrem Vortrag insbesondere auf Ihren ganzheitlichen Ansatz (Closed Loop) Ihrer Big Data Strategie ein. Dies meint systemgestützte Nachfragevorhersagen mit Hilfe von Predictive Analytics entlang des Produktlebenszykluses.
Von Business Intelligence hin zu Consumer Intelligence
War bis vor kurzem Business Intelligence das Maß der Dinge für den Geschäftserfolg, müssen sich Unternehmen heute immer stärker auf die Consumer Intelligence einstellen. Kunden konsumieren dank der unendlichen Möglichkeiten des Internet Informationen nach ihren individuellen Bedürfnissen. Sie werden dabei auf vielfältige Art und Weise bei ihren Einkaufsentscheidungen beeinflusst und geleitet, sei es durch die Meinungen von Freunden aus der virtuellen Welt aber auch durch die Art der Kauferfahrung, die ihnen ein Anbieter ermöglicht. So deutet sich der Kauf durch vielfältige Spuren im Netz bereits weit vor dem tatsächlich finalen Klick auf dem ‚Bestellen‘-Button auf dem Bildschirm bereits an. Vor, während und nach dem Erwerb einer Ware kommunizieren Nutzer ihre Meinung zu einem Produkt und verstärken somit die Haltung anderer Konsumenten.
C2B statt B2C
Darüber hinaus stellen Kunden zunehmend höhere Ansprüche an das Erlebnis des Online-Shoppings. Dieses soll spannend und besonders sein und vor allem nach den eigenen Regeln des Nutzers stattfinden. Dementsprechend bewegen sich Konsumenten in Zeiten mobiler Endgeräte immer selbstverständlicher parallel in der virtuellen und in der realen Welt. Dies gilt es als Anbieter zu berücksichtigen. „Grundsätzlich kann ein Einkauf heute überall erfolgen: aus dem Büro, im Urlaub, von zuhause oder on- oder offline im Laden. Denn entscheidend ist nicht nur was der Kunde sucht, sondern wo er sich befindet, wenn er dies tut. Dabei stellten wir fest, dass immer mehr Smartphone-Nutzer sich zumeist dann über Produkte informieren, wenn sie direkt vor dem Artikel im Laden stehen. Als Händler muss ich dies im Blick haben, um den Konsumenten genau an dieser Stelle in seiner Kaufentscheidung positiv zu lenken. Dank moderner Analyse-Lösungen ist dies allerdings mittlerweile möglich“, erläutert Uwe Weiss, Geschäftsführer von Blue Yonder. Dies unterstützt auch Thomas Timm, Leiter Geschäftsbereich Handel, Deutschland, Teradata GmbH: „Das Machtverhältnis im Handel hat sich gedreht, es bestimmt nicht mehr das Angebot die Nachfrage, sondern der Anspruch und die Erwartungen des Kunden definieren das Angebot. Somit sprechen wir heute eher von C2B denn von B2C.“
Alle Videos und Präsentationen zu den Vorträgen des 2. Big Data & Analytics Kongress können Sie online abrufen auf der Datalympics-Webseite unter www.datalympics.com.








