(openPR) Mit der verstärkten Öffnung der Filialbanken für den aktiven Verkauf von Drittfonds befindet sich die Vertriebslandschaft für Fonds im Umbruch. Es waren zunächst die privaten Banken, die sich für eine Kooperation im Fondsvertrieb öffneten. Inzwischen ist das Interesse auch bei den Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken deutlich gewachsen. Investmentfonds, früher eher ein “Randprodukt” für Wertpapierkunden, haben inzwischen zu ausgesprochenen Anlegerfavoriten avanciert! So hat sich das Fondsvermögen der Publikums- und Spezialfonds deutscher Kapitalanlagegesellschaften und ausländischer Fonds deutscher Provenienz im Zeitraum 1991 bis Ende September 2005 von 87 Milliarden Euro auf 538 Milliarden Euro mehr als versechsfacht.
Der Umbruch beim Fondsvertrieb ist einerseits auf die neuen elektronischen Vertriebsplattformen zurückzuführen; andererseits aber auch auf den zunehmenden Stellenwert der privaten Altersvorsorge. 87 Prozent der von OnVista befragten Fondsverkäufer erwarten, dass der Fondsumsatz durch die allgemeine Rentendiskussion steigen wird. Viele Investmentgesellschaften haben jedoch noch immer Probleme, ihre Vertriebsstrategie den erheblichen Veränderungen im Fondsvertrieb anzupassen. D.h., die Beziehungen zwischen den Investmentgesellschaften und den Vertriebsorganisationen sind durch den Drittfondsvertrieb zunehmend komplexer geworden. Die Gesellschaften haben zumindest erkannt, dass sie in der gegenwärtigen Situation den Absatz von Fondsanteilen gezielt verstärken müssen.
Die Kooperationsstudie von OnVista und bbw Marketing analysiert in Form einer repräsentativen Befragung von 532 Fondsberatern die Faktoren, die den Fondsvertrieb und den Verkaufsprozess am stärksten beeinflussen und fördern werden. Detailliert werden folgende Themenschwerpunkte abgehandelt:









