(openPR) Zum zweiten Mal kommt heuer ein Journalistenpreis der Europäischen Kommission zur Ausschreibung. Das Thema für das Jahr 2005 lautet "Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung". Die Europäische Kommission will mit diesem Preis laut Eigenbeschreibung "die Arbeit von Journalisten anerkennen, die zu einem besseren Verständnis für den Nutzen von Vielfalt und den Kampf gegen Diskriminierung beitragen."
Eingeladen an der Teilnahme wurden Print-, Online-, und Fotojournalisten aus allen 25 EU-Mitgliedsstaaten, deren Publizierungen dem Thema Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung sowie der Förderung von Vielfalt am Arbeitsplatz gewidmet sind.
Medienprofis und Fachleute zum Thema Diskriminierungsfragen ermitteln in den beiden Wettbewerbskategorien Print- und Online-Journalismus sowie Fotojournalismus 25 nationale Preisträger. Darüber hinaus wird eine EU-Jury drei Gewinner aus beiden Sparten auswählen.
Die Beurteilung der Einreichungen erfolgt nach Kriterien wie Nachrichtenwert, Relevanz, Rechercheumfang, Originalität, Kreativität sowie der Bedeutung für die breite Öffentlichkeit.
Die muenchnernotizen haben für Österreich ihre Exklusivreportage "Pflegeskandal 6 Wochen Ausgangssperre im Seniorenheim" eingereicht. In dieser Reportage wurde in einem privaten Seniorenheim in Hainburg a.d. Donau dokumentiert, daß der Aufzug über einen durchgehenden Zeitraum von über 6 Wochen bis zur Veröffentlichung der Reportage nicht repariert wurde. Hintergrund laut vertraulicher Quelle soll der Umstand gewesen sein, daß das Land Niederösterreich per 1.1.2006 die Einrichtung übernimmt und die Betreiber keine Investitionen mehr vornehmen wollten. Den 30 Bewohnern des 1. Stockwerkes, 16 Rollstuhlfahrer und 14 Gehwagenbenutzer, war das Verlassen des Gebäudes ohne Fremdhilfe nicht möglich. Nach Veröffentlichung der Reportage schickte der Chefredakteur, Walter Egon Glöckel, nach Besprechungen mit einschlägig tätigen Juristen, eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft, die darauf Erhebungen gegen die Betreiber einleitete.
Für Deutschland wurde seitens der muenchnernotizen der Artikel "Vorbeigegangen in Frankfurt am Main" eingereicht. In dieser Veröffentlichung wurde durch eigene Wahrnehmung die Feststellung gemacht, daß trotz umfangreicher sozialer Maßnahmen seitens der Stadtverwaltung Obdachlose die Übernachtung im Freien vorziehen. Eine Publizierung, die Parallelen zu New York aufzeigt und sich mit der Motivation und Problematik auch von illegalen Einwanderern gedanklich auseinandersetzt.
Kontakt:
Redaktion muenchnernotizen
Walter Egon Glöckel
Landstrasse 6
A-2410 Hainburg
presse @ muenchnernotizen.info











