(openPR) Blickt man in die Unfallstatistiken, tauchen überproportional viele Transporter auf, die von Handwerksbetrieben eingesetzt werden und deren Fahrer die Gewalt über die nicht selten schnellen Fahrzeuge verlieren. Berufsgenossenschaften, aber auch die Polizei fordern seit Jahren eine bessere Ausbildung der Fahrer und nicht selten auch eine rigorose Geschwindigkeitsbegrenzung für die Fahrzeugklasse.
Mit gutem Beispiel voran geht die bayerische Firma Brauns aus Siegsdorf. Die Spezialisten für Jalousien und Rollläden sind viel auf Bundesstraßen und Autobahnen unterwegs und sehen sich so im Laufe eines Tages mit zahlreichen unterschiedlichen Verkehrssituationen konfrontiert. Der Senior-Chef des Betriebs, Joachim Morawietz, schickte deshalb seine Handwerker zum ADAC-Fahrsicherheitstraining. Dort lernten sie den Umgang mit ihren Fahrzeugen auch und gerade in brenzligen Situationen, beim Aquaplaning oder bei plötzlich auftretenden Hindernissen. „Wenn wir auch nur einen Unfall dadurch verhindern können, lohnt sich diese Investition“, sagt der Unternehmer, der längst eine Arbeitsschutz- und Gesundheitsvorsorge in seinem Betrieb eingeführt hat. Unterstützt wird er dabei von seiner Berufsgenossenschaft. Und die Mitarbeiter reagieren durchwegs positiv, weil sie sich nun souveräner und sicherer im Straßenverkehr bewegen und vorausschauender fahren können, was auch dem Treibstoffverbrauch zugutekommt.
Joachim Morawietz wird nicht müde, auch seine Kollegen in der Region zu animieren, solche Aktionen einzuführen. „Sie bringen mehr als man glaubt, denn es geht um das Thema Sicherheit und Gesundheit – wir haben auch hier eine unternehmerische Verantwortung“. Hand in Hand mit dem ADAC, der Berufsgenossenschaft oder den Krankenkassen diskutiert er bereits weitere Modelle der Prävention, die von der Belegschaft mitgetragen werden.









