(openPR) Mobile Business steht unter anderem für den flexiblen Zugang zu allen wichtigen Daten des Arbeitsplatzes – unabhängig von Ort und Zeit. Mobil sein und trotzdem so komfortabel wie am Schreibtisch arbeiten, räumlich unabhängig von einer technischen Infrastruktur. Der deutsche Markt für Mobile Business wird in den nächsten Jahren laut Schätzungen ein Milliardenvolumen erreichen, denn die Mobilität der Mitarbeiter und im Zuge dessen auch zusätzliche drahtlose Netzwerke werden für Unternehmen immer wichtiger. Vor allem moderne Übertragungsstandards wie UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) tragen dazu bei, dass stetig neue und funktionalere Mobile Business Anwendungen entwickelt werden.
Im Frühjahr 2004 haben die großen Mobilfunkanbieter ihre UMTS Dienste freigeschaltet. Inzwischen übertrifft die UMTS Netzabdeckung bei Vodafone, T-Mobile und E-Plus bei weitem die im Lizenzvertrag geforderte Versorgung von 50 Prozent der Bevölkerung. Beispielsweise das Vodafone UMTS-Netz ist bereits in 1700 Städten und Gemeiden verfügbar. Damit sind bereits rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung mit UMTS versorgt. Die Anzahl der UMTS Teilnehmer in Deutschland beträgt laut einer aktuellen Studie der Marktforschungsfirma Idate schon heute über 1,5 Millionen, der dritte Platz im europäischen Vergleich. Allein Vodafone verzeichnet bereits vor dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft mehr als 1 Million UMTS Kunden. Insgesamt scheinen damit die Voraussetzungen für einen zukünftig flächendeckenden mobilen Internet-Breitband-Zugang geschaffen, der als Basis für effizientes Mobile Business unabdingbar ist.
Von der schnellen Breitbandtechnik UMTS profitieren vor allem Mobile Business Anwender – Inhalte aus dem Internet, Geschäftsdaten, Bilder, Sprache und Videos können deutlich schneller übertragen werden als bisher. Gegenwärtig ist UMTS dafür ausgelegt, mit bis zu 384 Kbit/s Websites und Downloads von unterwegs abzurufen – damit erreichen die mobilen UMTS Netze 6-fache ISDN Geschwindigkeit.
Mit diesen Geschwindigkeiten sind heute im Mobile Business Anwendungen möglich, die zuvor aufgrund niedriger Übertragungsraten gar nicht oder nur schwer realisierbar waren: sicherer Zugang zum Firmennetzwerk, schneller UMTS Internet Zugang, Empfang und Versand von E-Mails mit umfangreichen Anhängen oder qualitativ hochwertige Live-Übertragung von Bild und Ton. Wesentlich für den Bereich Mobile Business ist dabei vor allem der sichere drahtlose Zugriff auf operative Daten im firmeninternen Netzwerk. Denn im Zuge der Digitalisierung und Einführung komplexer Unternehmensanwendungen hat das Firmennetzwerk als Informationsquelle wesentlich an Bedeutung gewonnen. Sämtliche Informationen zu Artikeln, Kunden, Angeboten, Bestellungen, dem Lagerbestand oder Rechnungen werden heute auf einer zentralen Datenbank zur Verfügung gestellt. Der flexible Zugang zu diesen Daten stellt oft, wie beispielsweise in Verkaufsgesprächen, einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar.
Auch nach einer Studie der MCN Group steckt das größte Mobile Business Potenzial bei UMTS in der Nutzung von Corporate Network Services - sprich in der Bereitstellung von Inhalten für mobile Mitarbeiter, im Betrieb mobiler Portale und im virtuellen Netzwerkbetrieb. Als typische Anwendungen im Mobile Business sind jedoch sicherlich auch Video- und Bildtelefonie oder Video-Conferencing zu sehen, beides ist dank UMTS nun auch im Auto oder Zug möglich.
Nicht zuletzt aufgrund der beeindruckenden Transferrate von Daten wird UMTS die Zukunft der mobilen Telekommunikation auch weiterhin wesentlich beeinflussen. Dabei spielt vor allem die breitgefächerte UMTS Netzabdeckung eine entscheidende Rolle. Derzeit ist UMTS vor allem in großen Städten und Ballungsräumen verfügbar, dazu entlang von Autobahnen, an Flughäfen und Bahnhöfen. Von dort arbeiten sich die Anbieter weiter vor und bauen ihre Netze konsequent aus. Durch den Einsatz eines Mobile Office mit UMTS kann jedoch längst die Effizienz von Geschäftsprozessen gesteigert und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen gestärkt werden – auch wenn die Netzabdeckung in Deutschland bislang noch nicht als flächendeckend zu bezeichnen ist.







