(openPR) Die Theatergesellschaft Bad Endorf spielt am Freitag, den 21. Juni um 20 Uhr für die Opfer der Flutkatastrophe in der Stadt und im Landkreis Rosenheim. Die an diesem Abend gesammelten Eintrittsgelder überweist der Verein an die Spendenaktion „Fluthilfe Rosenheim“, die von den OVB Heimatzeitungen, zusammen mit der Stadt und dem Landkreis Rosenheim, ins Leben gerufen wurde. Der Betrag wird zu gleichen Teilen auf die beiden eingerichteten Spendenkonten verteilt.
Aufgeführt wird „Der Pfarrer von Ars“, ein mit über 70 Darstellern inszeniertes religiöses Stück, das von Besuchern und Kritikern gleichermaßen gelobt wird. Es handelt von Jean-Marie Vianney, der während der französischen Revolution auf dem Hof eines Weinbauern aufwächst und als Kind die darauf folgende Schreckensherrschaft der Jakobiner miterlebt. Schon mit 13 Jahren äußert er den Wunsch Pfarrer zu werden, oder wie er selbst es ausdrückt: „Ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn“. Nachdem Robespierre fast alle Priester auf der Guillotine hinrichten ließ, wäre dem französischen Volk Nachwuchs durchaus willkommen. Die zerstörte Infrastruktur sowie die Verpflichtung zum Militärdienst verhindern aber eine frühe Aufnahme des Theologiestudiums, so dass Vianney bis zum 19. Lebensjahr darauf warten muss. Auch das Studium selbst fällt ihm nicht leicht, vor allem Latein macht Schwierigkeiten. Mit 29 Jahren schließlich erreicht Vianney sein Ziel und wird Pfarrer im kleinen, heruntergekommenen Dorf Ars-sur-Formans bei Lyon. Ab hier wird Jean-Marie Vianney zum Pfarrer von Ars, der am 31. Mai 1925 von Papst Pius XI. Heilig gesprochen wurde. Zu Lebzeiten wirkte er nicht nur zahlreiche Wunder, er ließ auch ein Heim für Mädchen errichten und verwandelte Ars-sur-Formans in einen weit über Frankreich hinaus bekannten, ansehnlichen Pilgerort.
Karten für das Benefizspiel erhalten Sie im Internet unter www.theater-endorf.de, über die Faxnummer 08053/795091 oder direkt an der Theaterkasse.













