(openPR) Pforzheim - 10.06.2013. Auf dem Grün lauern viele Fehlerquellen. Vor ihnen sind auch Tourprofis aus dem Golfsport nicht gefeit. Vier Fragen in vier Minuten an Puttexperte Wiestaw Kramski:
Herr Kramski, wo liegen die größten Probleme beim Putten?
Der Putterfolg hängt in erster Linie von der Stellung der Schlagfläche zum Zielpunkt ab. Bei vielen persönlichen Fittings mit Amateuren und Tourprofis weltweit konnten wir besonders häufig Probleme erkennen, die mit dem Griff zusammenhängen. So kann die Griffform und speziell die Neumontage von Griffen zu katastrophalen Resultaten auf dem Grün führen. Auch bei der Ballposition und beim Zielen passieren viele Fehler und die Schwungbahn verläuft oft falsch. Natürlich gibt es auch Bedingungen auf dem Grün, denen der Spieler ausgeliefert ist, aber einige Faktoren hat man beim Putten selbst in der Hand. Der Ball muss in die gezielte Richtung starten – manipulationsfrei.
Wie kann man diese Probleme angehen?
Um konstante Erfolge auf dem Grün zu erzielen, braucht es drei Dinge: einen präzisen Putter, ein perfektes Fitting und die richtige Puttmethodik. Am besten nutzt man also ein individuelles Fitting und eine Trainingseinheit mit einem unserer Experten aus der Kramski Putting Academy. Da die Fehlermöglichkeiten vielfältig sind, beginnen wir mit einer gründlichen Analyse des Puttstils. Außerdem passen wir den Putter samt dem Griff exakt an den Spieler an. Dann kommt der technische Teil. Die richtige Schwungtechnik ist grundlegend für einen erfolgreichen Putt. Beim Griff sind beispielsweise die richtige Griffhaltung und der Griffdruck entscheidend. Wir empfehlen, je nach Handgröße und Fingerdicke, den „Reverse Overlapping Grip“ oder den „Double Reverse Overlapping Grip“. Außerdem sollte man einen sehr festen Griffdruck einsetzen. Ich empfehle auch allen Golfern, ob Profi oder Hobbyspieler, die Kramski Putt-Philosophie. Besonders das perfekte Zielen! Es ist wichtig, eine Puttroutine zu entwickeln, um konstant mehr Bälle zu lochen.
Warum ist es so wichtig für einen Profi, an seinen Putting-Skills zu feilen?
Man muss sich immer wieder vor Augen führen, wie wichtig und entscheidend gutes Putten sein kann: Bei Amateuren sind circa 36 Prozent aller Schläge Putts, bei Professionals können es bis zu 42 Prozent sein. Wenn beim Putten die Präzision und Perfektion fehlen, kann dort das beste Spiel verloren gehen. Bei großen internationalen Turnieren entscheidet oft nur ein Putt, ob jemand erster oder fünfter wird. Beim Preisgeld kann schon ein Putt mehrere 100.000 Euro ausmachen.
Welchen Spielern haben Sie schon zu besserem Putten verholfen?
Wir arbeiten eng mit vielen internationalen Top-Spielern zusammen. Um einige wenige Namen zu nennen: Bereits Bernhard Langer, Line Vedel oder Hanspeter Bacher waren in der Putting Academy in Pforzheim-Birkenfeld zu Besuch. Kürzlich habe ich auch erfolgreich mit dem Südafrikaner Tjaart van der Walt zusammengearbeitet, der sich in der Folge deutlich in seiner Puttstatistik verbessert hat.













