(openPR) Das Wetter hält derzeit täglich Überraschungen bereit, viele setzen deswegen auf Zusatzfunktionen zur Wettervorhersage. Doch wie die Stiftung Warentest jetzt belegt, sind die Prognosen der Applikationen keinesfalls fehlerfrei. Die getesteten Apps weisen zusätzlich gravierende Mängel in puncto Datenschutz auf. Nur zwei der acht getesteten Angebote konnten diesbezüglich überzeugen. Svodo.de (www.svodo.de), der Blog rund um News aus der Produktwelt, fasst die Ergebnisse des unabhängigen Testinstituts zusammen.
Die getesteten Faktoren
Datenschutz, Vorhersage-Genauigkeit, Usability – diese drei Faktoren standen bei der Untersuchung von acht Apps für die Betriebssysteme iOS und Android im Fokus. Die Tester selbst begutachteten diese über zwei Monaten, und verglichen die Vorhersagen und die tatsächlichen Wetterzustände an neun verschiedenen Orten auf der ganzen Welt, wie in tagesaktuellen Online-Medien berichtet wird.
Die Ergebnisse
Mit Blick auf die Vorhersage-Genauigkeit betrachteten die Tester unter anderem die Tagesprognosen sowie die Angaben zu Niederschlagsmengen und -wahrscheinlichkeiten. Das Ergebnis bezüglich der Tagesprognosen: Im Großen und Ganzen konnten die Apps überzeugen, jedoch schnitten nur zwei von acht wirklich gut ab. Problematischer zeigen sich hingegen die Niederschlagsvorhersagen. Neben wenig selbsterklärenden und nicht aussagekräftigen Diagrammen, sahen die Tester auch bei den Wahrscheinlichkeitsangaben Probleme. Zu ungenaue Angaben, die die Schwächen der Applikationen zum Vorschein bringen, sorgen für schlechte Testurteile. Eine der Sieger-Apps konnte in diesem Punkt hingegen überzeugen: Sie bietet ein Radar an, das Niederschläge in Umkreis-Formaten angibt, was sich bei Touren mit dem Fahrrad oder zu Fuß auszahlen kann.
Das fiel auf
Besonders schlecht schnitten die meisten Apps jedoch beim nicht minder relevanten Faktor Datenschutz ab. So übermitteln sechs der getesteten Apps unbemerkt Daten an Dritt-Teilhaber weiter. Darunter etwa Angaben über die Geräteidentifikationsnummer. Die Gewinner-Apps überzeugen an dieser Stelle mit dem Vorteil, dass sie nur die Daten speichern (Ortsangabe etc.), die auch bei der Nutzung eine Rolle spielen. Die restlichen sechs scheinen mit der unbemerkten Daten-Weitergabe eine rentable Profitquellen gefunden zu haben, wie das Testergebnis vermuten lässt.
Neben den Testergebnissen der App-Studie von Stiftung Warentest, widmet sich das Team von Svodo.de im Smartphone-Newsticker weiteren interessanten Kurz-Nachrichten aus dem Mobilmarkt-Segment.
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