(openPR) Becken leeren und reinigen
Nach dem Entfernen und Verstauen Ihrer Winterabdeckung des Pools empfiehlt es sich, das Beckenwasser sorgfältig abzulassen und eine Grundreinigung des Beckens durchzuführen. Durch das Ablassen des Pools werden alle Kalk- und Algenbestände sowie der Biofilm beseitigt.Die Entleerung kann mittels Bodenablauf erfolgen, die Stellung am 6-Wege-Ventil sollte dazu auf „Kanal“ oder „Kanalisation“ stehen. Restwasser, welches im Becken verblieben ist, lässt sich mit Hilfe einer Tauchpumpe entfernen. Falls ein Rollladenschacht vorhanden ist, wird dieser meist separat entleert über den Ablauf. Hierbei ist darauf zu achten, dass bei Solarprofilen diese nicht den Sonnenstrahlen ausgesetzt werden, wenn er keinen kühlenden Wasserkontakt hat. Teure Sonnenschäden drohen, das Profil ist defekt und muss ausgetauscht werden.
Sie dürfen nur Schwimmbadwasser, das Wasserpflegemittel auf Chlorbasis enthält im eigenen Grund und Boden versickern lassen, sollte dem Schwimmbadwasser beispielsweise Kupfersulfat beigemengt worden sein, dürfen Sie dieses nicht einfach versickern lassen. BAYROL Produkte enthalten kein Kupfersulfat und sind daher unbedenklich. Das Becken sollte nicht entleert werden, wenn der Grund- oder Regenwasserstand höher als der Beckenboden ist, da es sonst zu einem aufschwemmen des Polyesterbeckens oder der Folie kommen kann, ebenso kann die Verrohrung dadurch abreißen. Sollte sich der Beckenboden hochwölben, so ist dies ein klares Zeichen für ein Aufschwimmen. Brechen Sie in diesem Fall die Entleerung unbedingt sofort ab und füllen Sie Wasser zur Belastung ein. Bei der Entleerung sollte aus diesem Grund eine permanente Kontrolle stattfinden. Ebenfalls sollte die Entleerung nicht durchgeführt werden, falls noch eine geschlossene Eisdecke oder der umliegende Boden um das Becken noch nicht vollständig aufgetaut ist. Die Temperatur sollte bei ca. 15 bis 17° liegen, welche normalerweise im April erreicht werden. Am besten nicht zu spät, bevor das Beckenwasser durch die Sonne aufgeheizt wird.
Bei der Beckenentleerung sollte ebenfalls eine sorgfältige Kontrolle alle Beckeneinbauteile (Zustand, Funktion, Korrosion), Zustand der Innenhülle, Anschlüsse zum Filter, der Filter selbst und Funktion der Absperrhähne (z. B. Leichtgängigkeit der Kugelhähne) stattfinden. Gab es erhebliche Wasserverluste, könnten Rohrsysteme und Anlagenteile in den frostnahen Bereichen beschädigt worden sein.
Nach Entleerung des Beckens kann mit der Reinigung des Beckens begonnen werden. Die Oberfläche des Beckens sollte mit einem alkalischen Reiniger behandelt werden. Bei Kalkablagerungen sollte zunächst mit einem säurehaltigen Reiniger die Oberfläche gereinigt werden, um den anhaftenden Kalk zu entfernen; anschließend kann mit einem alkalischen Reiniger nachbehandelt werden. Die Reihenfolge ist dabei anzuwenden. Als Reinigungswerkzeuge können Schrubber, Schwämme oder weiche Bürsten verwendet werden. Werden zu Reinigungszwecken Hochdruckreiniger eingesetzt, müssen Sie darauf achten die Düse nicht zu dicht an die Oberfläche zu halten und nur großflächig mit gefächertem Strahl zu arbeiten.
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Besonders Folien können dadurch beschädigt werden. Kaufen Sie die Reinigungsmittel nur im Fachhandel und vermeiden Sie Drahtbürsten bei empfindlichen Oberflächen. Experimentieren Sie auf keinen Fall mit den unterschiedlichen Reinigungsmitteln. Haushaltsreiniger sind nicht zu empfehlen, da der Inhalt oft undefinierbar ist und die Pool Oberflächen dadurch beschädigt werden können. Bei der Anwendung gilt, reichlich nachspülen mit klarem Wasser. Bei Fett und Rußrändern gibt es spezielle alkalische Reiniger.
Sollten Sie eine Rollladenabdeckung haben, so sollte diese mit einem speziellen Rollladenreiniger gereinigt werden. Achten Sie bei der Reinigung von Solarprofilen darauf, dass die Profile nicht in der Sonne liegen. Spülen Sie auch hier mit klarem Wasser nach. Die speziellen Rollladenreiniger können auch bei gefülltem Becken verwendet werden.
Füllwasser/Metallausfällungen
Bei Problemen mit Trübungen und Wasserverfärbungen sollten Sie folgendermaßen vorgehen:
Enthält das Füllwasser Eisen, Mangan, Kupfer oder andere Schwermetalle kann es zu unschönen und massiven Wasserverfärbungen und Trübungen kommen. Dies ist meist beim Einsatz von Brunnenwasser der Fall. Es ist jedoch nicht nötig, das Becken abzulassen und neu zu befüllen, da diese Niederschläge und Ablagerungen im Becken in der Regel filtrierbar sind und durch Flockung und den Einsatz von Calcinex beseitigt bzw. verhindert werden können. Voraussetzung ist in jedem Fall ein Sandfilter.
Damit unerwünschte Metallionen möglichst vollständig aus dem Poolwasser entfernt werden, sollten SIe zunächst eine Stoßchlorung durchführen, am besten mit schnelllöslichen Chlortabletten oder Chlorgranulat, um Eisen um Mangan im Wasser zu oxidieren. Anschließend sollte der pH-Wert richtig eingestellt werden. Optimal liegt dieser in einem Bereich von 7,0 - 7,4. Mit Flockkartuschen, am besten Superflock Plus von Bayrol, werden gebildete Eisen- und Manganhydroxie bei laufender Filteranlage über mehrere Tage ausgefiltert. Eine Entfernung von Kupfer ist ebenfalls möglich, jedoch muss dafür der pH-Wert bei 7,5 - 7.7 gehalten werden. Hartes Waser sollte mit Bayrol Calcinex behandelt werden, um das Ausfällen von Härtebildnern im Wasser zu verhindern.
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Der Einsatz von Enthärtungsanlagen bringt oft nur eine Reduzierung um ca. 50%, daher ist eine zusätzliche Härtestabilisierung zu empfehlen. Die Bildung von Wassertrübungen wird durch Calcinex vermieden. Calcinex bindet zusätzlich Metalle im Wasser und verhindert Wasserverfärbungen durch Metallionen. Der pH-Wert sollte in den ersten Tagen nach der Befüllung besonders aufmerksam kontrolliert und angepasst werden, da gerade in dieser Phase der pH-Wert zum Anstieg neigt. Durch unterschiedlich belastete Füllwasser muss auch die Dosierung der Wasserdesinfektionsmittel entsprechend kontrolliert und ggf. erhöht werden um den gewünschten Effekt zu erzielen.












