(openPR) Haben Sie es vielleicht schon erlebt? Zahlungsausfälle, Auftragsrückgänge, Sonderzahlungen, es muss ein neues Auto her, es fallen Reparaturen an, ihre Miete wird erhöht, Sie haben einen Unfall oder erkranken anderweitig, Mitarbeiter verursachen Mehrkosten. Der Kredit kann nicht mehr bedient werden und der Banksachbearbeiter ruft Sie ständig an. Haben Sie Ausgaben getätigt, die Sie nicht hätten tätigen dürfen? Vielleicht sind Sie auch schon einmal unverschuldet in Not geraten, oder geraten einmal unverschuldet in Not. Wer kann schon in die Zukunft schauen? Wie steht es mit Ihrer Lebensqualität?
Betriebliche Rücklagen haben Sie keine gebildet? Es ist ja immer alles gutgegangen!
Einen Kleinkredit oder den Dispositionskredit beanspruchen? „Ist doch kein Problem!“ Aber „Hand aufs Herz!“ Haben Sie vorher nachgerechnet, ob Sie sich das auch leisten können?
Präventive Maßnahmen und Kostenkontrolle als Vorsorge!
Schulden beginnen meist mit Liquiditätsproblemen. Ein Liquiditätsplan ist so etwas wie das (private/betriebliche) Bankkonto: Er verrät, ob der Gründer/der Unternehmer jederzeit seine Rechnungen begleichen kann, beispielsweise für Miete, Steuern und Personal. „Der Liquiditätsplan wirft einen Blick auf die kommenden 12 bis 36 Monate ab Start der Berechnung. Im Liquiditätsplan werden die (geplanten/tatsächlichen) Einnahmen den künftigen/voraussichtlichen Zahlungen gegenübergestellt. Zu den Geldflüssen im Unternehmen/in den Haushalt zählen unter anderem Umsätze/Einkommen, das Eigenkapital und die Kredite. Ein Geldfluss aus dem Unternehmen/dem Haushalt ist unter anderem der Unternehmerlohn/das Einkommen. Je früher Sie durch verhaltene Einschätzungen mögliche Zahlungsengpässe erkennen, umso leichter können sie diese abwenden.
Meist fangen Schulden und Liquiditätsprobleme “klein“ an und führen zu finanziellen – und nicht zuletzt gesundheitlichen Sorgen!
Ein schleichender Prozess! Zu Beginn schlafen Sie einfach „nur“ mal schlecht. Dann beginnt der „schleichende“ Prozess der Existenzangst. Streitereien, Aggressivität, familiäre Sorgen, Rückzug aus dem sozialen Umfeld und nicht selten ein Leben am Existenzminimum. Aus diesen meist nicht enden wollenden Sorgen entstehen Krankheiten der übelsten Sorte! In vielen Fällen enden diese mit einem Burn-out, der sich „gewaschen“ hat. Glauben Sie mir, ich kenne zahlreiche Fälle aus meiner Praxis!
Wie können Sie vorbeugen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten bzw. Kombinationen!
Planen Sie sowohl im Privaten, als auch im unternehmerischen Umfeld rechtzeitig Ihre Einnahmen und Ausgaben. Dabei wird auch Schuldenprävention betrieben und Rücklagen werden gebildet. Rücklagen sind dazu da, um auch mal eine Durststrecke überwinden zu können.
Wenn Sie schon verschuldet sind, beginnen mögliche Lösungen beim Erfassen Ihrer Verbindlichkeiten, einer Situationsanalyse und einer Kontaktaufnahme mit Ihren Gläubigern, mit dem Ziel, einen Vergleich oder eine Ratenreduzierung herbeizuführen.
Auch wenn es Ihnen derzeit bestens geht, sollten Sie – neben Ihrer Finanzplanung – Vorsorge betreiben. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich gegen Arbeitslosigkeit oder Krankheiten abzusichern. Wichtig ist auch, dass Sie etwas für Ihre Gesundheit tun. Sportliche Aktivitäten in Begleitung eines Profis halte ich für eine empfehlenswerte Maßnahme. Wenn Sie schon gesundheitlich angeschlagen sind, halte ich es für unbedingt erforderlich! Scheuen Sie sich nicht, fachkundige Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ihr
Hans Hermanns













