(openPR) Ist Mate Rimac für Kroatien der neue Nikola Tesla?
Der junge kroatische Konstrukteur sorgte mit seinem Concept One auf der IAA 2011 in Frankfurt für einiges Aufsehen. Sportliche Elektroautos gibt es längst in Serie: Der Tesla Roadster oder der Fisker Karma erfreuen bereits solvente Kunden mit grünem Touch. Doch mit dem Concept One hat Mate Rimac einen Stromer entwickelt, der von einem
anderen Stern zu sein scheint.
Die Eckdaten des Überfliegers lassen die Ohren klingeln: 1088 PS, 3800 Newtonmeter Drehmoment, von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden. Der Top-Speed wird laut Rimac bei 305 km/h elektronisch abgeregelt. Jedes der vier Räder wird von einem eigenen, flüssig gekühltem E-Motor angetrieben. Die Batterien sollen angeblich 92 kW/h leisten, das ist mehr als üppig.
Rimac sagt einem vielleicht noch etwas… Der mittlerweile 24jährige Chef von Rimac Automobili ist bereits aufgrund eines spektakulären Elektroauto-Umbaus eines BMW E30 bekannt. Der BMW leistete 404 kW / 550 PS und 900 Nm max. Drehmoment.
Das genügte damals für 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, einer Spitzengeschwindigkeit von 280 km/h, wobei die 24 kWh fassenden Batterien (Ladezeit 20 Minuten! an 220V/350Ampére) für eine Reichweite von 180 km genügten.
Rimac Automobili legt seinen Fokus mit Absicht auf das Hochpreissegment. Der Concept One soll nicht nur 1088 PS haben sondern auch bis zu 1. 000 000,- $ kosten.
Der Grund, neben einem tollen Auto bauen und viel Geld verdienen ist, das Kroatien, dass nicht gerade als Auto-Produktions-Nation bekannt ist, die benötigen Zulieferunternehmen nicht nachweisen kann die man für eine standardisierte Autoproduktion benötigt. Dadurch hat Rimac und sein Team es schwer an Material und qualifizierte neue Kollegen zu kommen. Trotzt dem Stolz in Kroatien eine Elektro-Autoschmiede aus dem Boden gestampft zu haben ist die Überlegung da nach Deutschland, Österreich oder Dubai zu ziehen. Dort wäre die Infrastruktur schon vorhanden oder würden durch Investoren geschaffen. Denn die Auftragsbücher sind seid der Präsentation des Elektrogeschosses Concept One voll. Rimac Automobili soll 15 Concept Ones bis 2014 ausliefern.
Mate Rimac der in die Welt der Elektroautos zufällig hineingeschlittert ist scheint eine der erfolgreichen Self-Made-Geschichten zu werden.
"Ich habe immer Autos und Geschwindigkeit geliebte. So ist es kein Wunder, dass ich Rennen mit meinem alten BMW fuhr "; so Rimac dazu, wie alles begann.
"Bei einem Rennen in Grobnik explodierte mir der Motor. Nach einem Blick in die Leere unter der Motorhaube habe ich beschlossen, etwas ganz anderes zu tun - ich baue ein Elektroauto. Ich kaufte mir die zugehörigen Komponenten und legte los, getreu dem Motto learning by doing. Als ich immer tiefer in die Materie eindrang sah ich das die heutigen Lösungen nicht alle Möglichkeiten der Technologie nutzten. Also wollte ich ein besseres und effizienteres Antriebssystem entwickeln"; sagt Rimac. So entstand der Umbau des BMW E30. Dieses Projekt war Mate Rimac Gesellenstück, bei dem er viel lernen konnte, um einige Jahre später uns mit dem Concept One sein Meisterstück zu präsentieren.
Wie man an diesem Beispiel sieht muss man nicht ein grosser Konzern mit einer grossen Forschungs- und Marketingabteilung sein, um Trends zu setzen. Ein "Junge" der Autos liebt und einem Traum genügen voll kommen. Besonders ist die Tatsache zu erwähnen das Mate Rimac aus eine Land kommt, dass eher für Urlaube an der Adria und Fussballspieler in der Bundesliga bekannt ist. Das zeigt das die neuen Innovativen überall auf der Welt in ihren Garagen zu finden sind.











