(openPR) Auch Fremdausstellungen sind ein Erfolg
Bei der Ausstellungseröffnung von Karin Strobel und Karl Rau kamen trotz Pfingstsamstag fast so viele Gäste wie bei der Vorgängerausstellung von Alfred Strobel und Uwe Mayer.
Nach einer kurzen Begrüßung von Brigitte Mauch hielt Frau Gudrun Latten M.A., einen Vortrag über die Malweise der beiden Künstler, die in der Gegenstandslosigkeit des abstrakten Expressionismus malen.
Karin Strobel arbeitet ohne direktes Vorbild, sondern mit Fantasie. Sie liebt die Farbe. So entwickeln ihre Bilder durch sparsam eingesetzte Komplementärkontraste eine starke Leuchtkraft. Frau Strobel sieht ihre Bilder als einen kreativen Schöpfungsakt, der zu allen denkbaren Formen und Farben führt. Es ist die Betonung des Gefühls und der Intuition, die sie mit dieser Stilrichtung verbindet. Ihre Arbeiten sind mit Acryl erstellt. Es entstehen Collagen mit Sand, Stoff oder auch Fundstücken. Die Oberfläche der Bilder hat oft haptischen Charakter.
Die Ausgangsmotive von Karl Rau stammen noch aus der Realwelt. Aus diesen entwickelt der Künstler Schritt für Schritt – oft über Jahre hinweg – in seiner Vorstellung existierende, meist großformatige, Kompositionen. Karl Raus Bilder reichen von den eher konstruktivistischen Arbeiten mit ihrer aus klaren geometrischen Formen „gebauten“ Bildarchitektur bis zu informellen Farbräumen. Letztere zeigen in den jüngsten Acrylarbeiten in komplexem Vor-, Hinter- und Ineinander schwerelos durch das Bild schwebende Flächen. Selbstverständliche sind auch diese in der Ausstellung, die noch bis zum 15. Juni 2013 läuft, zu sehen.
Montags, dienstags, donnerstags, freitags von 11 bis 18 h ist die Galerie Brigitte Mauch, Göppingen, in der Schulstraße geöffnet. Außerhalb der Zeiten kann auch ein großer Teil der Bilder durch das Schaufenster betrachtet werden.
Beide Künstler und Brigitte Mauch gehören dem Künstler- und Kulturnetzwerk Offener KulturTreff an. Die Künstler treffen sich zum Austausch immer am ersten Dienstag im Monat an unterschiedlichen Orten. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.offener-kulturtreff.de













