(openPR) Dank YouTube & Co. wurde in Deutschland noch nie so viel gefilmt wie im Moment. Im Hype um filmende Fotokameras und Smartphones geht der klassische Camcorder aber etwas unter - seine Absatzzahlen sinken seit Jahren, nur das neue Segment der Action-Cams profitiert vom Boom.
Dabei sind die aktuellen Camcorder-Modelle so gut und hoch entwickelt wie nie zuvor, wie die Experten der Zeitschrift VIDEOAKTIV in der neuen Ausgabe 4/2013 feststellen: Fast 20 Kameras - Camcorder wie Fotoapparate - hat das führende deutsche Filmer-Magazin geprüft. Besonders gut abgeschnitten haben dabei die erschwinglichen Camcorder der preislichen Mittelklasse zwischen 400 und 750 Euro, die im aktuellen Videoformat AVCHD und mit Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) filmen.
Sehr beeindruckt zeigten sich die Tester dabei von den Bildstabilisierungs-Systemen der neuen Camcorder, die tatsächlich helfen, Wackel-Videos zu vermeiden. Hier können Fotoapparate meist nicht mithalten, da sie oft nur einfache elektronische Systeme bieten, während Camcorder dafür zunehmend Optik und Elektronik kombinieren.
Führend ist dabei derzeit der Bildstabilisator "Balanced Optical Steady Shot" (B.O.S.S.), den Sony in seine AVCHD-Modelle ab rund 550 Euro einbaut. Er kompensiert Zittern und Wackeln so gut, dass die Testredakteure "ruhige Bilder, fast wie mit einem Schwebestativ" konstatierten. Auch die Lichtempfindlichkeit, früher ein Manko hochauflösender Camcorder-Bildwandler, hat sich sichtlich verbessert.
Wer als kreativer Filmer einen Camcorder sucht, der etwas mehr Möglichkeiten als das Filmen per Automatik bietet, wird in der Klasse ab 400 Euro fündig: Soviel verlangt JVC für sein Modell GZ-EX 515, das als günstigster Vertreter am Markt die komplette kreative Grundausstattung mitbringt: Anschlüsse für Zusatzmikrofon und Kopfhörer, einen Zubehörschuh zum Anbringen von Mikro und anderem Zubehör sowie eine manuelle Tonaussteuerung plus manuelle Bildfunktionen.
Testsieger im Vergleich der Kreativ-Cams wurde aber Panasonic mit dem HC-V 727, der im Messlabor am besten abschnitt. Als besten Reise-Camcorder dank jackentaschentauglicher Abmessungen bei guter Bild- und sehr guter Tonqualität kürte die Redaktion den JVC GZ-VX 815, der für unter 500 Euro zu haben ist.
Passend zur bevorstehenden Reisezeit nahm die Redaktion auch alle neuen Strand-Camcorder unter die Lupe, also Modelle, die gegen Spritzwasser, Sand, Staub und harte Stöße geschützt sind. Als Testsieger ging aus dem harten Vergleichstest der neue Panasonic HX-WA 30 (349 Euro) hervor, doch auch der nicht mal 200 Euro teure Samsung HMX-W 350 errang die Auszeichnung "Kauftipp".
Für Filmer mit professionellen Ambitionen testete VIDEOAKTIV zudem den Wechseloptik-Camcorder NEX-VG 30 von Sony, der klassische Camcordertechnik mit einem aus dem Fotobereich stammenden APS-C-Sensor und einem E-Mount-Wechseloptikanschluss kombiniert, was Aufnahmen mit dem Spiel von Schärfe und Unschärfe wie bei großen Kinofilmen ermöglicht.
Wer solche Videos doch lieber mit einer DSLR-Fotokamera drehen will, kann auch zu Nikon-Kameras wie der 7100 oder D5200 greifen, die VIDEOAKTIV ebenfalls in der neuen Ausgabe getestet hat. Wobei Chefredakteur Hans Ernst darauf verweist: "Wir sind das einzige Test-Magazin, das die Filmeigenschaften von Fotokameras genauso detailliert prüft und bewertet, wie die von Camcordern."
Als Spezial enthält VIDEOAKTIV 4/2013 eine große Kaufberatungsstrecke, die den Weg zur optimalen Kamera für den jeweiligen Filmer ebnen soll. Kritisch beleuchtet wird dabei Sinn und Unsinn der aktuellen Ausstattungstrends, und zudem hat die Redaktion die großen Foto-Hersteller zu Stand und Zukunft der Videofunktion in Fotokameras befragt.
Außerdem werden die Leser in der neuen Ausgabe aufgefordert, die Trend-Produkte des Jahres für Filmer zu wählen. Für jeden Teilnehmer gibt es als Lohn eine Bildstabilisierungs-Software, außerdem werden Sachpreise im Gesamtwert von über 20.000 Euro verlost.











