(openPR) Interview mit Michael von Knobloch, Geschäftsführer Salus HR, Darmstadt
Warum sich Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität eines Unternehmens bedingen und ein Analyseinstrument ein idealer Einstieg in das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement sein kann, erklärt Michael von Knobloch, Geschäftsführer der Salus HR aus Darmstadt. Er und sein Team bieten mit dem ganzheitlichen Analyseansatz „Life Performer“ ein lösungsorientiertes Coachingsystem an, das das private und berufliche „Ich“ von Mitarbeitern wieder ins Lot bringt.
Was ist der Life Performer?
Der Life Performer wird in der Schweiz bereits in breiter Fläche eingesetzt. Mit ihm lässt sich die Lebenszufriedenheit von Einzelpersonen analysieren und durch lösungsorientierte Coachings steigern. Will heißen: Wir arbeiten mit einem ganzheitlichen Konzept zur Förderung der psychischen und physischen Gesundheit der Arbeitnehmer. Der Life Performer dient als Messinstrument zur Ausgangslage und den erzielten Fortschritten. Mit ihm als Analyseinstrument unterstützen wir Unternehmen im ganzheitlichen Präventionsmanagement für motivierte und zufriedene Mitarbeiter.
Warum empfehlen Sie Unternehmen, den Life Performer einzusetzen? Was bewirkt er?
Mit dem System Life Performer können Betriebe sehr gut eine Betriebliche Gesundheitsförderung und ein dazu gehörendes Betriebliches Gesundheitsmanagement aufbauen. Der Life Performer ist ganzheitlich, individuell und wirksam. Er wirkt sich auf die Produktivität der Mitarbeiter und damit letztlich auch auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens aus. Wenn wir mal annehmen, dass sich die Gesundheits- und Ausfallkosten durch unsere Arbeit nur um 10 Prozent reduzieren, bedeutet das für die Unternehmen einen Return on Investment von mindestens 1:15. Auch bei den Mitarbeitern genießt der Life Performer mit knapp 40 Prozent eine hohe Akzeptanz – bei anderen Angeboten in der Betrieblichen Gesundheitsförderung liegt diese Quote oft unter 10 Prozent. Mit dem Life Performer erreicht der Betrieb seine Mitarbeiter. Dadurch fühlen diese sich von ihm wertgeschätzt.
Wie funktioniert die Analyse der jeweiligen Lebenssituation konkret?
Die Analyse erfolgt online. Dem Mitarbeiter ist es frei gestellt, ob er seine Angaben lieber Zuhause oder bei der Arbeit machen möchte. Der Test dauert rund 20 bis 25 Minuten. Dabei werden 150 Fragen beantwortet. Selbstverständlich werden die Angaben vertraulich behandelt; neben dem Mitarbeiter selbst kennen sie nur ein oder zwei Coaches. Nach Abschluss setzt sich der Coach relativ zeitnah mit dem Mitarbeiter in Verbindung. Dabei finden bis zu vier Sitzungen statt. Über 80 Prozent der Mitarbeiter nehmen an drei Sitzungen teil. Die Ergebnisse der Analyse sind für sie meist überraschend, da sie Themenfelder betreffen, die die Mitarbeiter selbst nie als problematisch angesehen hätten, die aber oft Ursache für Schwierigkeiten sind. Im ersten Gespräch wird das ‚Lebensrad‘, also die zehn Themenfelder mit den jeweiligen Bedürfnissen und Schwierigkeiten, betrachtet. Ganz wichtig: Wir interpretieren die Ergebnisse nicht, das macht der Betroffenen selbst. Wie fachlich fundiert das vonstattengeht, ist erstaunlich. Im zweiten Termin überlegen wir gemeinsam, was man anpacken will, wo etwas passieren soll. Zwischen der zweiten und dritten Sitzung findet die Umsetzung statt, die im dritten Coaching betrachtet wird. Im vierten erfolgt die Evaluation, was die Veränderungen an Ergebnissen gebracht haben.
Wie lange dauert der Einsatz des Life-Performer-Systems in der Regel?
Der Life Performers ist der ideale Einstieg in die Betriebliche Gesundheitsförderung. Folgemaßnahmen lassen sich gut ableiten. Die tatsächliche Dauer ist sehr unterschiedlich, da es sich um verschiedene Mitarbeiter und ihre individuellen Probleme handelt. Setzt man den Life Performer einmalig ein, dauern die Coachings bis zu einem halben Jahr. Das Problem an sich ist dann natürlich nicht gleich verschwunden, aber die eingeleiteten Maßnahmen führen zu einem Veränderungsprozess und einem Umdenken.
Ist eine wiederholte Analyse nach einem gewissen zeitlichen Abstand sinnvoll?
Wir bieten einen Firmen-Servicevertrag über zwei bis drei Jahre. Es ist sinnvoll, die Mitarbeiter über mehrere Jahre hinweg zu begleiten. Dann können bei Bedarf auch mehr Coachings durchgeführt werden. Wir empfehlen einen zeitlichen Abstand von neun bis zwölf Monaten, um Veränderungen herbeizuführen und sichtbar zu machen. Denn der Mensch steht als Individuum im Mittelpunkt. Hat er gesundheitliche Probleme, kann zum Beispiel die Mitgliedschaft in einer Rückenschule bezuschusst werden. Liegt seine Schwierigkeit eher im privaten Bereich, kann er zum Beispiel eine (Paar-) Beratung in Anspruch nehmen.
Welches Unternehmen ist Ihnen nachhaltig in Erinnerung geblieben, das den Life Performer eingesetzt hat?
Wir haben einmal ein Unternehmen begleitet, das den Life Performer einmalig eingesetzt hat. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement hatte es vorher nicht viel Erfahrung. Es gab lediglich ein System zur Mitarbeiterbefragung und betriebliche Kennzahlen. Kurz vor Abschluss unseres Coachings wurde abermals eine Mitarbeiterumfrage durchgeführt. Das Ergebnis war erstaunlich: Es gab eine 50-prozentige Steigerung bei der Einschätzung des Betriebsklimas; zudem ist die Mitarbeiter-Fluktuation von 25 Prozent auf zehn Prozent gesunken. Für uns ist es immer ein Erfolg, wenn viele Mitarbeiter an sich und mit sich arbeiten wollen. Denn sobald sie an sich arbeiten, hat es immer einen Effekt. Wir wollen aktivieren und an der individuellen Situation arbeiten. Wir sind uns sicher, dass sich mit Inanspruchnahme des Life Performers innerhalb des Betriebes eine positive Veränderung direkt im Betriebsklima niederschlägt.
Weitere Informationen unter
www.salus-hr.net











