(openPR) Berlin, 9. Dezember 2005 – Wettbewerbsvorteile bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte, reduzierte Wiedereingliederungs- und Krankheitskosten oder höhere Motivation der Beschäftigen: Familienfreundliche Unternehmenspolitik zahlt sich in Euro und Cent aus. Lokale Bündnisse für Familie organisieren den Kompetenz- und Ideentransfer zwischen Unternehmen und bieten gerade für kleine und mittlere Betriebe konkrete Unterstützung, z.B. Personalvermittlung im überbetrieblichen Verbund oder Kinderbetreuung in Zusammenarbeit von Unternehmen und freien Trägern.
Um interessierten Unternehmen die Vorteile familienfreundlicher Maßnahmen im Bündnis vorzustellen, hat das Servicebüro Lokale Bündnisse für Familie die Broschüre „Unternehmen machen mit“ herausgegeben. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Broschüre zeigt Möglichkeiten des Engagements von Unternehmen in Bündnissen auf – belegt durch praxisbewährte Beispiele aus Unternehmen, die bereits mitmachen. Dazu gehören beispielsweise BASF, Deutsche Telekom, Volkswagen, Ikea, adidas-Salomon oder die Jenoptik AG, aber auch zahlreiche mittelständische und kleine Unternehmen. Insgesamt beteiligen sich über 1.000 Unternehmen in mittlerweile 250 Lokalen Bündnissen für Familie.
Die Broschüre „Unternehmen machen mit“ ist kostenfrei zu erhalten:
- als Download unter: www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de
- postalisch unter:
Servicebüro Lokale Bündnisse für Familie
Am Neutor 5
53113 Bonn
Katharina Diener, Leiterin Life-Balance und Diversity bei IKEA Deutschland, vertritt ihr Unternehmen im Lokalen Bündnis für Familie in Wiesbaden: „Wir haben von Anfang an Partner gesucht, mit denen wir zum gegenseitigen Nutzen kooperieren können. Im Lokalen Bündnis in Wiesbaden haben wir sie gefunden.“ Das Spektrum des Engagements von Unternehmen reicht vom gemeinsamen Projektmanagement (BASF AG, B. Braun Melsungen AG) über Dienstleistungen (Volkswagen AG, Nürnberger Versicherung) bis zur finanziellen Unterstützung konkreter Projekte (Jenoptik AG, Bäckereikette Leifert) oder der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit (JAKO-O GmbH). Unilever, die Deutsche Telekom und der Bundesverband der Betriebskrankenkassen unterstützen die Initiative Lokale Bündnisse für Familie bundesweit.
“Unternehmen überlegen sich sehr genau, wo sich ein Engagement lohnt“, beobachtet Dr. Jan Schröder, Leiter des Servicebüros Lokale Bündnisse für Familie und selbst Unternehmer, in der Bündnisberatung. „Lokale Bündnisse können mit guten Argumenten und erfolgreichen Beispielen aus der Bündnispraxis bei Unternehmen punkten.“ So zeigt die Broschüre beispielsweise, wie Programme für die erfolgreiche Berufsrückkehr nach der Elternzeit gezielt auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten oder bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmodelle entwickelt werden können.
Für die individuelle Beratung und die Vermittlung von Kontakten zum lokalen Bündnis am jeweiligen Unternehmensstandort steht das Servicebüro unter der Tel.: 0180-52 52 212 oder per E-Mail unter









