(openPR) Jeder Supermarkt verkauft Tragetaschen, die mit dem Logo der jeweiligen Kette bedruckt sind. Sie sind viereckig, praktisch und alltäglich und fallen deshalb niemandem mehr auf. Viel werbewirksamer sind dagegen so genannte Figurschnitttaschen, die individuell angefertigt werden können. Sie sind allein deswegen schon ein Hingucker, weil sie von der üblichen Rechteck-Gestalt abweichen und beispielsweise die Form eines Produkts oder Schriftzuges haben. Außerdem stechen sie durch ungewöhnliche Aufdrucke und Haltegriffe hervor. Figurschnitttaschen werden vor allem angefragt, um Messeauftritte ansprechend zu gestalten und das Firmenkonzept bildlich darzustellen. Damit dient die Tasche dem Interessenten nicht nur als praktische Tragehilfe, sondern auch als wirksame Gedächtnisstütze.
„Wenn wir selbst auf Messen sind, stehen Besucher tatsächlich vor unseren Vitrinen und fotografieren unsere Produkte“, so Diana Kröll, Geschäftsführerin der Kröll Verpackung GmbH. Beliebte Motive sind etwa die Taschen, die für ein Münchner Autohaus in Form des kleinen Automobils geschnitten wurden oder das Modell, das die Form eines Motors hat. Auch ein bekannter Käseproduzent lässt sich für seine Kunden und Interessenten regelmäßig etwas Neues einfallen. Das Unternehmen bestellte bei Kröll schon Taschen in der runden Form eines Käselaibes oder ließ eine weitere Tasche in der Form eines Koffers anfertigen und mit holländischen Länderaufklebern bedrucken. Auch eine asiatische Botschaft orderte runde Taschen mit einem individuellen, farbenfrohen Druck.
Doch nicht nur bei der Formenwahl, auch im Bezug auf das Design der Henkel ist einiges möglich. Mit einem besonders ausgefallenen Wunsch wandte sich beispielsweise eine weltbekannte Kosmetikmarke an den bayerischen Verpackungsspezialisten. „Das Unternehmen wollte eine Federboa als Henkel“, so Kröll. Ein Wunsch, der erfüllt wurde. Auch der Werbeträger eines Automobilproduzenten wartet diesbezüglich mit einer Besonderheit auf: Das ausgestanzte „O“ des Schriftzuges „WOW“ ist gleichzeitig das Griffloch für die Werbetasche. Ein Gimmick, der wohl jedem ins Auge sticht und in Erinnerung bleibt.
Genau dies kann mit Hilfe einer pfiffigen Idee erreicht werden. Denn auf einer Messe mit teilweise Hunderten von Ausstellern und Zehntausenden von Besuchern, die einer großen Reizüberflutung ausgesetzt sind, ist es wichtig, als Aussteller auf den ersten Blick Eindruck zu machen. Während der zwanzigste Logo-Kugelschreiber zuhause oft achtlos weggeworfen wird, wecken die formschönen Figurschnitttaschen auch nach dem Messebesuch noch Assoziationen an den besuchten Stand und die dort vorgestellten Produkte. Sie sind Gedächtnisstütze und praktisches Utensil zugleich. Dazu gilt: Je ausgefallener der Entwurf für die Tasche, desto nachhaltiger die Werbewirksamkeit. „Unsere Kunden kommen oft mit sehr speziellen Einfällen auf uns zu. Sie senden uns einen Entwurf und wir prüfen, wie wir diesen umsetzen können. Im Normalfall finden wir immer einen Weg“, so Kröll.
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Rücken weiß das Familienunternehmen aus Neuried bei München, ob mit Offset-, Flexo-, Sieb-, Tief- oder auch mal Transferdruck gearbeitet werden sollte, welche Henkel wieviel Gewicht tragen und wie die Taschen verklebt werden müssen. So kann je nach Anforderung des Kunden eine wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Lösung gefunden werden.










