(openPR) Die Werkstattarbeit in der Augenoptik – wirtschaftliche Vorteile durch Einschleifservice
„Werkstattarbeit in der Augenoptik“, so lautete das Thema, das Nicole Peters, Augenoptikermeisterin und Inhaberin von Nonius e.K. am 7. April 2013 im Anschluss an das 25jährige Jubiläum der Optonia, die privaten Fachschule für Augenoptik und Optometrie in Diez, den aktuellen Meisterkursen näher brachte. Das Ziel des Vortrags bestand darin, den Meisterschulern einen Eindruck zu vermitteln, wie die Werkstattarbeit in der Praxis aussieht und welche wirtschaftlichen Möglichkeiten sich durch einen Einschleifservice ergeben können.
Nonius betreibt einen Werkstatt- und Einschleifservice für Augenoptiker und optische Betriebe und so erhielten die Meisterschüler der Optonia im Vortrag ganz konkrete praxisnahe Einblicke in die Möglichkeiten der Werkstattarbeit.
Im Einzelnen sprach Peters über kaufmännisches Denken, Investitionskosten, Einschränkungen bei Fernformrandung und den bundesweiten Personalmangel im Augenoptikerhandwerk. Dabei ging sie auch detailliert auf die besondere Situation für Existenzgründer ein: Je nach Standort und Auftragsvolumen sind die Chancen für ein erfolgreiches eigenes Optikgeschäft sehr unterschiedlich. Hinzukommen weitere Faktoren wie die Anfangsinvestition in die eigene Werkstatt, die für beginnende Augenoptiker eine deutliche finanzielle Belastung darstellen können.
„Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wurde mir klar, dass eine eigene Werkstatt für viele Augenoptiker viel zu kostspielig ist. Die Zeit, die Augenoptiker für die Werkstattarbeit aufbringen müssen, fehlt ihnen letztendlich bei der Kundenberatung, “ erläutert Nicole Peters den Grund, weshalb sie sich mit einem eigenen Werkstattservice vor vier Jahren selbständig gemacht hat.
Der Vortrag endete mit einer regen Diskussion, in der die Meisterschüler detaillierte Fragen zum Thema Einschleifservice stellten und auch untereinander bereits vorhandene Erfahrungen austauschten.











