(openPR) Die IST METZ GmbH in Nürtingen ist einer der ersten Kunden der ABAS AG. Der UV-Anlagenhersteller organisiert seine Unternehmensprozesse mit der abas-ERP-Lösung. Durch Eigenprogrammierungen im Kern war die Software nur noch schwer zu pflegen. Vor zwei Jahren entschied sich IST Metz für eine komplette Neuinstallation - nach intensiver Marktrecherche wieder mit ABAS. Dr. Werner Dax verantwortet seit rund vier Jahren als IT-Leiter die EDV-Landschaft und das ERP-System. Wir unterhielten uns mit Dr. Dax über seine Erfahrungen mit der abas-Business-Software und die Zusammenarbeit mit ABAS.
Seit wann setzen Sie ABAS ein?
Wir setzen ABAS bereits seit 1988 ein. Die Geschäftsführung kam sehr frühzeitig zu der Überzeugung, dass für die Unterstützung der Unternehmensprozesse ein ERP-System notwendig ist und hat sich damals für ABAS entschieden.
Mit welchem Release sind Sie gestartet?
Wir haben damals die Version abas-EKS 3.0 eingeführt. Heute setzen wir die abas-Business-Software Version 2004-R4-N07 ein. Wir setzen aber nicht nur jeweils das neueste Release ein, das jedes Jahr herauskommt, sondern nutzen auch oft die Updates. Davon kommen pro Jahr rund drei heraus. Eines davon nehmen wir immer, da es Features beinhaltet, die wir benötigen.
Wie bewerten Sie die Update- bzw. Releasewechselfähigkeit des Systems?
Ein neues Release einzuspielen ist ein Zeitaufwand von einem halben bis maximal einem Tag. Die Releases werden noch von unseren Experten getestet und freigegeben. In Summe ist das reine Update ohne Anpassungen eineinhalb Tage Aufwand für die IT-Abteilung. Verglichen mit anderen Systemen ist das abas-Update unkritisch und schnell durchgeführt. Wobei zu erwähnen ist, dass wir mehrere Mandanten updaten müssen: Unseren Produktivmandant und drei Testmandanten, wo verschiedene Projekte abgebildet sind.
Wie beurteilen Sie die abas-Business-Software im Hinblick auf Ihre branchenspezifischen Anforderungen?
Unsere Anforderungen sind nicht so sehr branchen-, sondern eher firmenspezifisch. Wir haben eine relativ angepasste Umgebung in der Lösung, die wir auf Grund unserer Prozesse auch benötigen. So wächst zum Beispiel unsere Stückliste sukzessive mit dem Fortschreiten des Auftrages. Während der Konstrukteur noch an einer Komponente arbeitet, kann es sein, dass parallel bereits eine andere Komponente der Anlage montiert wird. Auch die Tatsache, dass unsere Kunden bis kurz vor Auslieferung des Produktes immer noch etwas ändern können und wollen, erfordert von uns eine sehr hohe Flexibilität und hat einen Workflow zur Folge, der nicht üblich ist. Das heißt, wir brauchen ein System, das vor allem an der Schnittstelle zum PDM-System extrem anpassbar ist. Das haben wir mit der abas-Business-Software gefunden. Rund 90 Prozent der Masken sind angepasst oder eigenentwickelt.
Welchen Einfluss hat das auf die Releasefähigkeit?
Fast keinen. Da haben wir heute keinerlei Probleme mehr. Beim Einspielen eines neuen Release haben wir kaum Entwicklungs- oder Nacharbeitsaufwand.
Wir haben zwei Mitarbeiter, die die ERP-Lösung betreuen. Updaten, programmieren oder anpassen machen wir alles selbst, werden dabei aber beraten durch ABAS Karlsruhe.
Sie sagten heute haben Sie keine Probleme mehr – war das früher anders?
Die abas-Business-Software, mit der wir heute arbeiten, haben wir erst vor anderthalb Jahren scharfgeschalten. Wir hatten, als ich vor rund vier Jahren in das Unternehmen kam, große Probleme mit unserem ERP. Das lag aber nicht am System selbst, sondern daran, dass man damals sehr viel Eigenentwicklung gemacht hat, und zwar auch dort, wo ABAS etwas im Standard hat. So hatten wir eine eigene Disposition programmiert. Wenn man solche Kernbereiche des Systems abändert, wird es kritisch. Unser System war im Prinzip nicht mehr pflegbar. Deshalb haben wir damals entschieden, völlig neu anzufangen. Nach einer Orientierungsphase haben wir uns wieder für ABAS, damals die Release 11, entschieden.
Haben Sie auch Alternativen untersucht?
Wir haben uns damals auch andere Systeme und ihre Anbieter angesehen. Entscheidend war für uns, dass unseren damaligen Probleme nicht auf das ERP-System zurückzuführen waren, sondern auf die Tatsache, dass es in seinen Kernbereichen „verbogen“ wurde. Die Mehrzahl der Kernprobleme ließen sich durch die Rückbesinnung auf den Standard beheben. Auch für alle anderen wichtigen Anforderungen konnten mir dem flexiblen, anpassungsfähigen System Lösungsansätze gefunden werden. Und das System war kostengünstig. Zudem haben wir darauf geschaut, wie der Anbieter wirtschaftlich da steht. Denn man geht ja bei einem ERP-System ein langfristiges Verhältnis mit dem Lieferanten ein. Auch in der Hinsicht haben wir damals einige ausgeschlossen, und das war auch richtig so, wie die weitere Marktentwicklung gezeigt hat.
Was überzeugt Sie besonders an der abas-Business-Software?
Was mir gefällt, ist das Unternehmen, das dahinter steht: Dessen Flexibilität, Philosophie und Kundenverständnis. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut und die Möglichkeit, das System seinen Anforderungen einfach anzupassen. Alle drei Punkte waren für uns bei der Auswahl auch entscheidend.
Wie zufrieden sind Sie mit der Betreuung durch ABAS?
Wir werden direkt von ABAS Karlsruhe betreut. Dieser Weg ist uns wichtig, weil die Systembetreuer der IST damit direkten Zugriff auf die Entwickler haben. Das heißt, wir haben die Information aus erster Hand, und das ist für uns entscheidend, da wir bei dem System vieles selbst machen. Für das Einführungsprojekt und bei größeren Projekten, wie jetzt bei Aufbau einer Kleinserienfertigung oder der Einbindung des E-CAD-Systems haben wir abas-Berater im Haus. Auch sonst gibt es immer wieder – überwiegend im Bereich Materialwirtschaft – Themen bei denen wir uns durch abas-Berater unterstützen lassen. Und mit denen sind wir sehr zufrieden.
Welche Pläne haben Sie in Bezug auf die ERP-Lösung in nächster Zeit?
Wie gesagt, arbeiten wir gerade an einem großen Projekt, um neben der reinen Auftragsfertigung einen Teil der Anlagen, nämlich die Grundkomponenten, in Kleinserie herzustellen. Diese Kleinserienfertigung wird in unserem neuen Werk erfolgen. Diese zwei Organisationsformen logistisch und informationstechnisch zu verbinden, ist unsere nächste große Aufgabe.
Würden Sie sich wieder für die abas-Business-Software entscheiden?
Aus heutiger Sicht definitiv ja. Ob ABAS für unsere geplante Kleinserienfertigung ein geeignetes Werkzeug ist, können wir noch nicht sagen. Aber es gibt ja genug Unternehmen, die damit in der Serienfertigung arbeiten. Daher habe ich keine Zweifel, dass wir das auch schaffen. Weil ABAS eben ein so flexibles Werkzeug ist.
Die IST Metz GmbH
Die IST Metz GmbH in Nürtingen entwickelt und produziert UV-Anlagen zum Härten von lösemittelfreien Farben, Lacken, Silikonen und Klebern, schwerpunktmäßig für die Bereiche grafische Industrie und Automobilindustrie. Die internationale Firmengruppe besteht aus 13 Unternehmen mit weltweit über 470 Mitarbeitern und verzeichnet einen Gruppenumsatz von insgesamt 65 Mio. Euro mit starken jährlichen Wachstumsraten. Das Unternehmen betreibt zudem ein UV Technology Center mit einer Siebenfarbenoffsetdruckmaschine für Schulungen und Labortests. Bisher stellt IST Metz die Anlagen ausschließlich in Einzelfertigung auf Kundenauftrag, her. Die Herausforderung für das ERP-System: Im Sinne des Concurrent Engineering erfolgen Konstruktion und Produktion überlappend. Das heißt, die ERP-Lösung beginnt die Planung der Anlage mit unvollständigen Stücklisten, die erst sukzessive aufgebaut werden. Über eine automatisierte Schnittstelle werden die Stücklistendaten laufend vom PLM-System von Cocreate an die abas-Business-Software übermittelt und vervollständigt. Dort werden dann, nach der Freigabe durch die Arbeitsvorbereitung, die Beschaffungsvorgänge ausgelöst. Zukünftig werden bei IST Metz häufig benötigte Anlagenkomponenten in Kleinserie gefertigt. Auch diese Fertigungsart, die sich durch die sich wiederholenden Arbeitschritte von der Auftragsfertigung stark unterscheidet, wird von der abas-Lösung unterstützt.
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Firmenporträt der ABAS Software AG
Mehr als 1.700 Kunden entschieden sich für ABAS als IT-Spezialist und für die integrierte abas-Business-Software, die sich in den letzten Jahren zu einem der erfolgreichsten ERP-Programme am internationalen Markt entwickelt hat. Zu den Kunden von ABAS zählen Topunternehmen aus verschiedenen Branchen von 10 bis über 1.000 Mitarbeiter. Die Referenzliste beinhaltet Namen wie Würth Elektronik, Dortmunder Westfalenhallen, Mafell, Robbe, Lufthansa LEOS oder Homa Pumpenfabrik. In der Kundenbetreuung etablierte die ABAS Software AG ein qualifiziertes Partnernetzwerk von über 450 IT-Organisations-/Anwendungsberatern. Die abas-Software-Partner betreuen die Kunden vor Ort und bieten Service von der Implementierung über die Hardware- und Netzwerkbetreuung bis hin zu Customizing und Hotline.
Rund 40 abas-Software-Partner sorgen für kurze Reaktionszeiten und hohe Servicequalität. ABAS ist international durch Partner in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Niederlande, Ungarn, Polen, Rumänien, Bulgarien, Türkei, der Tschechischen Republik, Frankreich, Italien, Spanien, Saudiarabien, Iran, Indonesien, Malaysia, China, Hong Kong, Australien, Lateinamerika und in den USA vertreten. Das Partnernetzwerk wird stetig erweitert.













