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Frühjahrskonjunkturumfrage

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Entwicklung des Geschäftsklimaindex
Entwicklung des Geschäftsklimaindex

(openPR) Geschäftsklimaindex gesunken - Handwerk setzt auf Frühjahrsbelebung

Die Konjunktur im Bezirk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade gibt nach. Nach den letzten Jahren mit positiven Meldungen verliert nun erstmals die Stimmung im Handwerk ihre Höhe. Der Geschäftsklimaindex, der zweimal pro Jahr von der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ermittelt wird, liegt bei 55 Punkten und damit immer noch auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zur Konjunkturumfrage im Frühjahr 2012 gab der Klimaindikator um neun Punkte nach, was zum großen Teil auf das ungewöhnlich lang anhaltende Winterwetter in diesem Jahr zurückzuführen ist. Für die kommenden Monate erwartet mehr als die Hälfte der Befragten, dass die Geschäftslage gleich bleibt, von einer Verbesserung gehen 37 Prozent aus.



Bei vielen Betrieben im Handwerk sind in den ersten drei Monaten des Jahres die Umsätze im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Das gibt knapp die Hälfte der Betriebe an. Neun Prozent stellten zusätzliches Personal ein, während 14 Prozent die Zahl der Mitarbeiter reduzierten. Positiver blicken die Handwerksbetriebe nach vorn: Für die kommenden Monate erwarten 39 Prozent steigende und 14 Prozent sinkende Umsätze. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Auftragslage: 36 Prozent gehen von einem höheren Auftragsbestand aus, nur 14 Prozent erwarten rückläufige Aufträge. Daher planen 15 Prozent der Betriebsinhaber, weitere Mitarbeiter einzustellen. 81 Prozent wollen ihre Mitarbeiterzahl halten.

Nach Branchen aufgeteilt ergibt sich ein differenziertes Bild: Am schlechtesten beurteilen zwar nach wie vor die Gesundheitshandwerker ihre Geschäftslage, allerdings ist der Geschäftsklimaindex von 20 auf 27 Punkte gestiegen. In allen anderen Berufsgruppen ist der Index gesunken, vor allem im Baubereich hat der lange Winter Spuren hinterlassen. Der Geschäftsklimaindex im Bau- und Ausbauhandwerk ist von 62 bzw. 71 auf 50 bzw. 64 Punkte gesunken. Weniger stark war der Rückgang bei den Handwerksbetrieben für den gewerblichen Bedarf, die häufig als Zulieferer für die Industrie tätig sind. Der Geschäftsklimaindex ist leicht von 68 auf 63 Punkte gesunken, bewegt sich damit aber immer noch auf einem relativ hohen Niveau. Im Kraftfahrzeughandwerk bewerten 14 Prozent ihre Geschäftslage gut, 41 Prozent schlecht. Der Index ist von 48 auf 37 Punkte gesunken. Die Nahrungsmittelhandwerker halten ihre Geschäftslage zu 50 Prozent befriedigend, knapp ein Drittel beurteilt sie als gut. Der Geschäftsklimaindex dieser Branche liegt bei 56 Punkten, im Vorjahr waren es noch 77. Bei den Friseuren und anderen personenbezogenen Dienstleistungshandwerken liegt der Klimaindex sechs Punkte unter dem Vorjahresniveau und erreicht nun 50 Punkte.

"Unsere Betriebe gehen durchaus optimistisch in die kommenden Monate, die Handwerkskonjunktur bleibt auf hohem Niveau. Allerdings gibt es Warnsignale, die wir ernst nehmen müssen: Eine Reihe von Betrieben berichten über rückläufige Umsätze und Auftragsbestände - und das keineswegs nur im besonders wetterabhängigen Baugewerbe", sagt Norbert Bünten, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. Umso wichtiger sei es, die Rahmenbedingungen für das Handwerk weiter zu verbessern. Keinesfalls dürften die Betriebe durch nicht ausreichend durchdachte politische Entscheidungen in der Rechtsetzung oder in der Steuerpolitik geschwächt werden, warnt Bünten.


Blick auf die Handwerkskonjunktur in den Regionen:

Braunschweig: 73 Prozent der Betriebe beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 54 Punkten um zehn Punkte unter dem Vorjahreswert von 64 Punkten.

Lüneburg: 73 Prozent der Betriebe beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 53 Punkten um sieben Punkte unter dem Vorjahreswert von 60 Punkten.

Stade: 78 Prozent der Handwerksbetriebe beurteilen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Der Geschäftsklimaindex liegt mit 58 Punkten um elf Punkte unter dem Vorjahreswert von 69 Punkten.

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