(openPR) Es ist der Alptraum eines jeden Autofahrers und der Wirtschaft: ein Spritpreis in Höhe von 2 Euro. Laut einer neuen Studie könnte er bereits innerhalb der nächsten 5 Jahre wahr werden. Demnach geht die weltweite Erdölförderung – anders als bisher angenommen – schon bald stark zurück. Die Folge: Versorgungsengpässe und dadurch rapide steigende Preise an der Zapfsäule.
Damit widerspricht die alarmierende Studie der Energy Watch Group (EWG) den vorherigen von Euphorie geprägten Prognosen in Sachen Öl- und Gasförderung. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte in ihrem Energy World Outlook 2012 Hoffnungen genährt, dass die Förderung fossiler Energien weiter ausgebaut wird und die Versorgung noch über Jahrhunderte gesichert ist. Grund für diese Annahme sind neue, erfolgversprechende Technologien wie Fracking oder die Gewinnung von Erdöl aus Teersand.
Ein Trugschluss, wenn man der EWG-Studie glauben darf. Dazu haben Experten die Ressourcenverfügbarkeit von u. a. Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran bis 2030 analysiert. Ergebnis: Das Fördermaximum für alle fossilen Energieträger wird spätestens 2020 erreicht. Besonders kritisch sieht es bei Erdöl aus: 2030 wird weltweit 40% weniger von dem „schwarzen Gold“ gefördert als noch 2012, heißt es – und das hat Folgen.
Durch die sich immer weiter verschärfende Versorgungslage wird der Spritpreis in den nächsten 5 Jahren die Marke von 2 Euro überschreiten, zitiert die Frankfurter Rundschau den Hauptautor der Studie, Werner Zittel. Er stützt sich dabei auf folgende Studien-Ergebnisse:
1. Die europäische Ölförderung ist heute bei 3 Millionen Barrel pro Tag, das sind 60 Prozent weniger als im Jahr 2000. Noch im Jahr 2004 hatte die IEA eine stabile Förderung bei 4,8 Millionen Barrel pro Tag für 2010 erwartet.
2. Die USA werden nicht zum Erdölnettoexporteur aufsteigen. Die Förderung wird in den nächsten 5 Jahren ihren Höhepunkt erreichen, gefolgt von einem steilen Rückgang.
Den ganzen Artikel sowie eine Infografik zum Thema finden Sie auf Wirtschaftsforum.de:
http://www.wirtschaftsforum.de/artikel/50944/Spritpreis-bei-2-Euro-bis-2018.html











