(openPR) Der Schweppermann Radweg ist eine anspruchsvollere Strecke mit vielen schönen Ausblicken und lauschigen Juratälern. Auf einer Länge von 77 km führt er von Neumarkt i.d.OPf. nach Lauterhofen, über Kastl und Ursensollen weiter nach Amberg und Schwarzenfeld.
Der Radweg wurde benannt nach Seyfried Schweppermann, einem Feldhauptmann der Reichsstadt Nürnberg, der an mehreren Schlachten an der Seite Kaiser Ludwigs teilnahm. 1322 zeichnete sich Schweppermann in der Schlacht bei Mühldorf durch besondere Tapferkeit aus. Der Kaiser spendierte danach eine Mahlzeit mit einem Korb voller Eier und rief in die Runde: „Jedem Mann ein Ey, und dem braven Schweppermann zwey!“ Dieser Spruch wurde in das Wappen und in die Grabschrift Schweppermanns in der Klosterburg Kastl aufgenommen. Ihm zu Ehren finden bis heute alle fünf Jahre die Schweppermannspiele in Kastl statt.
Auf der Burganlage des Kastler Klosterberges, die seit fast 1000 Jahren über dem Ort thront, befindet sich übrigens bis heute das Grabmal der Prinzessin Anna, welche die Tochter von König Ludwig des Bayern war. Auf die Mumie kann noch heute ein Blick geworfen werden. Ein wunderschöner Ausblick ergibt sich von der Burg aus.
Auch in Ursensollen stößt man auf eine Burg. Die Burg Heimhof wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut und wurde nach dem zweiten Weltkrieg von einem Amberger erworben. Ein weiteres Highlight ist das Haager Viadukt. Das Viadukt ist eine Brücke über der ehemaligen Lokalbahnstrecke von Amberg nach Lauterhofen. Im Volksmund wird sie wegen ihrer auffälligen Strebebögen auch "Ohrwaschl-Brücke" genannt.
Die Kurfürstenstadt Amberg ist für seine Stadtbrille bekannt. Diese befindet sich beim ehemaligen kurfürstlichen Schloss und gleicht wegen der sich in der Vils spiegelnden Bögen des Gebäudes einer riesigen Brille. Weitere Hingucker sind die Martinskirche, die den Marktplatz dominiert und der Mariahilfberg, auf dem jährlich das bekannte Bergfest stattfindet.
Weitere Radltipps finden Sie unter www.amberg-sulzbacher-land.de

















