(openPR) Die Abruzzen sind eine herrliche Region Mittelitaliens, wo die Traditionen sind immer noch lebendig und von der Bevölkerung sehr beliebt. Ein gutes Beispiel sind die Veranstaltungen der Osterzeit.
Die Zeremonien der Karwoche in den Abruzzen zeigen die Frömmigkeit der Menschen dieser Region und ihre tiefe Verbundenheit mit der Tradition. Bei einem Besuch zu Ostern hat man die Möglichkeit, die Heiligengräber eingerichtet in den Kirchen, die Prozessionen des Karfreitags und die bekannte und spannende Darstellungen der Auferstehung, wie die „laufende Jugfrau Maria“ in Sulmona, zu sehen.
Die Feier der "laufenden Jungfrau Maria" findet am Ostersonntag statt und gedenkt der Auferstehung Christi durch eine einzigartige folkloristische Feier. Piazza Garibaldi ist mit Menschen gefüllt und unter den Bögen des mittelalterlichen Aquädukt ist die Statue des auferstandenen Christus. Auf der gegenüberliegenden Seite des Plazes befindet sich die Kirche von St. Philipp, woher kommt die Statue der Jungfrau in Trauer heraus. Von den beiden Jünger Jesu St. Peter und S. Johannes, die die Frohe Botschaft der Auferstehung Christi bringen, wird sie gerufen. Der Überlieferung nach glaubt die Jungfrau dem heiligen Johannes und nur nach dem dritten Versuch öffnen sich die Kirchentüren und sie kommt heraus. Wenn sie den auferstandenen Sohn erkennt, „läuft“ die Jungfrau (natürlich wird die Statue von laufenden Menschen getragen) ungebremst nach ihm. Ihr schwarzer Trauermantel fällt und enthüllt ihr grünes Kleid, während weiße Tauben in den Himmel schweben.
Dieses faszinierende Darstellung hat, außer natürlich einem religiösen Ursprung, auch Verbundenheit mit uralten heidnischen Fruchtbarkeit- und Frühlingsritualen. Unter den zahlreichen abruzzischen Veranstaltungen der Osterzeit ist die Feier der Laufenden Jungfrau zweifellos die berühmteste und eindrucksvollste.
Unter den Traditionen der Osterzeit, muss man auch die Spezialitäten der abruzzischen Küche erwähnen. Neben den klassischen "Tauben", die in ganzem Italien zu finden sind, bieten die Abruzzen ihre eigene traditionelle Süßigkeiten und lokale Speisen, die typisch für diese Feier und den Frühling sind: Zum Beispiel die „Mostaccioli“, Kuchen aus Traubenmost, die mit Schokolade überzogen sind, oder die traditionelle Oster-Pizza, eine besondere Art von Brot, die oft mit Fleisch und Salami gegessen wird.
Auch typisch der Osterzeit sind leckere handgemachte Kuchen in der charakteristischen Form von Puppen, Herzen oder Pferden. Diese Kuchen werden immer noch nach einer uralten Tradition, und oft mit Rezepten, die von Mutter zu Tochter weitergegeben wurden, vorbereitet. Nach dem Kochen werden die köstlichen Kuchen mit Schokolade überzogen, und mit weißem Zuckerguss und bunten Streuseln dekoriert. Diese Süßigkeiten werden am Ostersonntag geschenkt und gegessen. Eine interessante, ist die Form dieser niedlichen konventionell schlägt vor, dass diejenigen, die sie zu verschenken. Aus Tradition wird das Herz zwischen Verliebten geschenkt, während die Puppe für Mädchen und das Pferd für Jungen ist.











