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Google attackiert Online-Shops: Wie sich Shop-Betreiber auf das neue Google-Update vorbereiten können

Bild: Google attackiert Online-Shops: Wie sich Shop-Betreiber auf das neue Google-Update vorbereiten können
Shop-Optimierung: Erfolg durch Usability und User Experience
Shop-Optimierung: Erfolg durch Usability und User Experience

(openPR) Shop-Betreiber aufgepasst: Google droht mit Abstrafung von schlechten Online-Shops. Vor nicht einmal 2 Jahren versetzte Google mit dem Panda-Update seines Suchalgorithmus Webseiten-Betreiber in Alarmbereitschaft. Jetzt hat der Suchmaschinen-Riese es auf Shop-Betreiber abgesehen: Auf der Interaktivmesse SXSW kündigte Google letzte Woche eine Offensive gegen schlechte Online-Shops an.



Was auf den ersten Blick nur nach Schikane klingt, verfolgt eigentlich ein gutes Ziel: Google möchte seinen Nutzern die bestmöglichen Suchergebnisse liefern. Und das nicht nur inhaltlich, sondern ganzheitlich betrachtet. Denn der beste Inhalt bringt nichts, wenn das Gesamtpaket nicht stimmt. Und da sieht Google besonders bei E-Commerce eklatante Lücken. Das neue Update des Google-Algorithmus wird daher explizit auf Online-Shops abzielen.

Typische Fehler vieler Online-Shops
Viele Shop-Betreiber machen den Fehler, bei der Einrichtung des Online-Shops das Wichtigste zu vernachlässigen: nämlich ihre Nutzer! Ein Standard-Shop ist schnell und einfach eingerichtet, doch ist er eben wie der Name sagt – nur Standard und auf das kleinste gemeinsame Vielfache ausgerichtet, das Online-Shops verbindet. Erst durch individuelle Anpassungen in Struktur, Design und Nutzerführung erhält Ihr Shop eine individuelle Note und ein Plus an Mehrwert. Dabei sind es oft schon Kleinigkeiten, die große Verbesserungen bewirken können.

Die Rettungsanker: Usability und User Experience
Um Ranking-Abstürze zu vermeiden, ist es in Zukunft unverzichtbar, dass ein Online-Shop eine gute Bedienbarkeit (Usability) und ein positives Nutzungserlebnis (User Experience) bietet. Zwar kann Google diese „weichen Faktoren“ nicht direkt prüfen, zieht dafür jedoch messbare Faktoren wie Absprungrate und Aufenthaltsdauer zurate, die Rückschlüsse auf die qualitative Ebene ermöglichen.

8 Schritte: So bereiten Sie sich auf das neue Google-Update vor
Im Idealfall beauftragen Sie eine professionelle Konzept-Agentur, die Sie bei der initialen Planung Ihres Online-Shops oder bei der Optimierung im laufenden Betrieb unterstützt. Doch auch für kleinere Budgets oder zur eigenen Umsetzung gibt es wirksame Möglichkeiten:

1. Seien Sie Ihr eigener Kunde:
Stellen Sie sich vor, Sie wären einer Ihrer Kunden und besuchen Ihren Online-Shop zum ersten Mal. Welchen ersten Eindruck macht der Shop auf Sie? Wirkt er vertrauenswürdig und professionell? Verstehen Sie auf den ersten Blick, was Sie im Shop finden und warum Sie gerade in diesem Shop kaufen sollten und nicht bei der Konkurrenz? Finden Sie sich in dem Shop zurecht und finden Sie rasch, was Sie gesucht haben? Wie würden Sie das übergeordnete Gefühl beschreiben, das der Besuch in Ihrem Online-Shop bei Ihnen als Kunden hinterlässt?

2. Holen Sie sich Feedback:
Bitten Sie Freunde und Bekannte, Ihren Online-Shop zu besuchen und Ihnen ein ehrliches Feedback zu geben. Natürlich sind Sie und Ihre Lieben stolz auf das Geschaffte, aber was zählt ist nicht die Anstrengung, sondern das Ergebnis. Auch, wenn es weh tut: Freuen Sie sich über kritisches und objektives Feedback, denn nur so können Sie Ihren Online-Shop verbessern.

3. Nutzen Sie Analyse-Tools:
Installieren Sie Google Analytics oder ein anderes kostenfreies Analyse-Tool. Verfolgen Sie regelmäßig die Anzahl der Besucher Ihres Online-Shops, ihre Aufenthaltsdauer, Absprungraten, Ausstiegsseiten etc. Variieren Sie Texte, Bilder und Teaser und beobachten Sie die Veränderungen in den Zahlen. Legen Sie verschiedene Varianten einer Seite an und testen Sie, welche davon die besseren Ergebnisse erzielt (A/B-Test).

4. Optimieren Sie das Zusammenspiel von Online-Shop und Werbemitteln:
Prüfen Sie, auf welche Zielseiten Ihre Online-Marketingmaßnahmen verlinken. Die Startseite ist nicht unbedingt die beste Lösung. Wenn Sie eine Kategorie oder ein Produkt bewerben, dann verlinken Sie direkt darauf. Stellen Sie größtmöglichen Bezug Ihrer Zielseiten zu Ihren Werbemitteln her. Das macht etwas mehr Arbeit, wird sich aber positiv auf die Conversion Ihrer Besucher auswirken.

5. Blicken Sie durch die Augen Ihrer Zielgruppe:
Testen Sie die Startseite Ihres Online-Shops mit Eye-Tracking, z.B. VisuOptiMax. So finden Sie heraus, welche Inhalte Ihre Nutzer mit welcher Intensität wahrnehmen, wohin sie blicken und ob wichtige Elemente (z.B. Call-to-Action) aufmerksamkeitsstark genug platziert sind. Nach der Startseite können Sie als nächstes eine beispielhafte Kategorieseite und eine Produkt-Detailseite testen, um Ihren Online-Shop Schritt für Schritt zu optimieren.

6. Sorgen Sie für relevante Inhalte:
Führen Sie einen Blog, um Ihren Besuchern Informationen rund um Ihr Angebot zu bieten und so die Besuchszeit auf Ihrer Seite zu erhöhen. Am Beispiel eines Wein-Shops wären interessante Beiträge z.B. die Vorstellung von Winzern, neuen Weinen in Ihrem Sortiment, Ihre persönliche Beschreibung und Bewertung einzelner Weine, der „Top-Tipp der Woche“ usw. Lassen Sie Ihre Fantasie spielen. Was würde Sie als Kunde interessieren? Auch können sind Freunde und Familie wertvolle Inspiration liefern.

7. Sorgen Sie für individuelle Inhalte:
Schreiben Sie individuelle Texte. Kopieren Sie nicht 1:1 die Texte Ihrer Lieferanten. Das gefiel Google noch nie und macht Ihren Shop auch für Besucher austauschbar. Wenn Sie ein gutes Sprachgefühl haben, schreiben Sie Ihre Texte selbst in Ihrer eigenen Tonalität oder beauftragen Sie einen Texter. So heben Sie Ihren Shop positiv von der Masse ab.

8. Lernen Sie bei Anderen:
Besuchen Sie regelmäßig die Online-Shops Ihrer Konkurrenz und ausgewählter Anbieter aus anderen Branchen. Was spricht Sie in diesen Shops besonders an? Können Sie dies auch in Ihrem Shop einbinden?

Das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie am Ball! Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Prozess und lebt von Kontinuität. Das wird sich auch mit dem neuen Google-Update nicht ändern. Der Vorteil an der nutzerzentrierten Optimierung ist, dass sie im Vergleich zur früher eher technisch ausgerichteten SEO einfacher, da intuitiver umzusetzen ist. Sie ist außerdem nachhaltiger und auf den ausgerichtet, für den Ihr Online-Shop eigentlich geschaffen ist: nämlich für Ihre Kunden!

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