(openPR) Endlich Frühling in Ungarn - endlich wieder rauf aufs Rad
Im Frühling ist eine Radtour in Ungarn ein besonderes Erlebnis. Die idyllisch abwechslungsreiche Landschaft blüht auf und zeigt sich in seinem schönsten Kleid. Jeder Radfahrer kann mit Sicherheit seine Wunschtour finden, vorbei an Baudenkmälern, Museen, Weinbaugebieten und zur Rast gibt‘s ein erfrischendes Bad in einen der zahlreichen Thermalbäder.
Diesmal wollen wir Ihnen 3 Touren im Mittleren Transdanubien vorstellen
Der erste Tourenvorschlag geht nach Tata. Zu Füssen des Gerecse und Vértes Mittelgebirges findet man die Barock geprägte Kleinstadt. Tata liegt 67 km von Budapest entfernt in der Seenplatte der „ungarischen Toskana“ an der Autobahn M1 zwischen Wien und Budapest. Sehenswert ist der Englischen Park, der auch heute noch den zweitgrößten der vielen Seen umgibt, den Cseke-See. In der teilrekonstruierten Burg befindet sich seit 1954 ein Museum. Besichtigungswert sind auch das Gästeschloss im Park, das Kloster der Piaristen, die Pfarrkirche und der hölzerne Uhrturm, der die Zeit bis heute ohne einen Nagel zur Befestigung überstanden hat.
Eine Tagestour führt ins Gerecse Mittelgebirge. Bergauf- Bergab geht’s ständig und man kommt an den Naturschönheiten des Gebirges vorbei. Zahlreiche Dörfer entlang der Strecke zeugen von der ungarischen Dorfkultur.
Empfehlenswert ist die Strecke: Tata – Agostyán – Agostyáni arborétum – Tardos – Malomvölgyi Szabadidopark – Felsobikol – Hajós-völgy – Pusztamarót – Vaddisznós-tanya – Bajna – Héreg – Tarján – Vértestolna – Agostyán – Tata. Die Tour ist ca. 65 km lang und in 6-8 Stunden zu schaffen.
Zurück in Tata sollte man es sich im Hotel Öreg Tó gemütlich machen. Das Hotel Öreg Tó hat auch ein Jugendlager und empfängt somit junge Radfahrergruppen und Schulklassen. Es gibt verschließbare Fahrradkeller, Fahrradvermietung und eine Radwerkstatt mit allen notwendigen Werkzeugen zur Reparatur der Fahrräder. Ja, sogar ein Radtouren Führer steht auf Wunsch bereit welcher natürlich die schönsten Sehenswürdigkeiten kennt.
Öreg-tó Club Hotel és Ifjúsági Szállás
2890 Tata, Fáklya u. 4.
Telefon: (34) 487-960
Email:
Web: www.oregtohotel.hu
Ein weiterer Tourenvorschlag wäre von Veszprém in das Bakony Gebirge.
Veszprém ist eine der ältesten ungarischen Städte. Neben Székesfehérvár (Stuhlweißenburg) und Esztergom (Gran) war Veszprém eine der bedeutendsten Städte Ungarns im Mittelalter. Veszprém hat heute über 60.000 Einwohner und ist der Komitatssitz des Komitats Veszprém. Es ist wegen seines attraktiven Stadtbilds und der Nähe des Plattensees ein beliebtes Fremdenverkehrszentrum sowie eine bedeutende Universitätsstadt. Sehenswert in Veszprem ist das Burgviertel, der St. Michael Dom, das Erzbischöfliches Palais, oder auch der Feuerturm aus dem 18. Jahrhundert.
Tourenvorschlag: Veszprém – Zirc – Bakonybél
Die Tour führt: Veszprém - Veszprém-Kádárta - Veszprém-Gyulafirátót - Eplény - Zirc - Zirc-Akli - Pénzesgyor - Somhegypuszta - Bakonybél – Somhegypuszta - Pénzesgyor - Zirc-Akli - Zirc - Eplény - Veszprém-Gyulafirátót - Veszprém-Kádárta – Veszprém. In Zirc sollte man unbedingt eine längere Pause einlegen und das Arboretum besuchen. Auch die Abteikirche ist einen Besuch wert. Die barocke Klosteranlage wurde 1732 bis 1752 errichtet, nachdem die mittelalterliche Anlage die Türkenzeit leidlich überstanden hatte und 1699 noch einigermaßen aufrecht stand. In der Mitte von Zirc findet man den „Null Punkt Stiefel“ von wo aus es in das Bakony Gebirge geht. Immer der blau-rot-gelb- und grünen Markierung entlang kommt man sicher nach Bakonybél, dem Zentrum des Bakonygebirges. In Bakonybél sollte man das Freilicht Heimatmuseum besuchen und die St. Mauriciusz Pfarrkirche in der Ortsmitte.
Unsere dritte Tour führt von Esztergom nach Szentendre, immer der Donau entlang
Esztergom ist eine Stadt in Nordungarn an der Donau gelegen. Früher war sie die Hauptstadt Ungarns und sie zählt zu den ältesten Städten Ungarns. Sehenswert ist die klassizistische Basilika, sie ist die größte in Ungarn, die Maria Valeria Brücke die Ungarn mit der Slowakei verbindet, das Rathaus und der Burgberg.
Neben der Donau fährt man auf der gut ausgebauten Straße nach Visegrád. Dort geht’s etwas steiler hinauf zur Burg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Donauknie hat. Sehenswert ist noch der Salamon Turm und der König Palast im König Mathias Museum. Von hier geht es weiter ins barocke Szentendre. 1926 wurde Szentendre zur Wirkungsstätte einer Künstlerkolonie. Deren Mitglieder arbeiten seitdem dort und bieten ihre Werke in den örtlichen Galerien und Ausstellungen dem Publikum an. In den 1990er Jahren öffnete sich die Stadt dem Tourismus. In den letzten Jahren bestimmt dieser Faktor mit einem internationalen Publikum und den üblichen Begleiterscheinungen wie Hotels, Gaststätten, Cafés und kleinen Läden das Stadtbild.
Randonneurs Hongrie
Ist Ungarn mehr als die Puszta oder Budapest? Entdecken Sie Transdanubien mit dem Rad. 2013 werden wir 7 Radtouren in West-Ungarn durchgeführt. Diese Radtouren haben nichts mit einem Rennen zu Tun. Es sind Radtouren, die in einem bestimmten Zeitraum absolviert werden müssen. Mehr über diese Touren gibt es hier, wo man sich auch gleichzeitig anmelden kann.













