(openPR) Dreieich. Auf bisher kaum beachtete Schwierigkeiten beim Wechsel auf die kommenden digitalen Funkverfahren Tetra und Tetrapol macht Headset-Hersteller Imtradex aufmerksam. Durch die wesentlich höheren Sendefrequenzen des Digitalfunks im MHz-Band können bereits vorhandene Hör-Sprech-Garnituren und Headsets für analogen Funk nicht einfach an den neuen Geräten betrieben werden. Auch Adapterlösungen helfen nicht zuverlässig.
Imtradex hat in mehreren Testreihen herausgefunden, dass mangelnde Abschirmung der analogen Hör-Sprech-Garnituren viele Störgeräusche und akustische Einstreuungen durch das digitale Funkverfahren bewirkt. „Das klingt in etwa so, als sende Ihr Handy, während Sie mit einem normalen Telefon sprechen“, beschreibt Geschäftsführer Ralf Kudernak den Effekt. Bei mehreren digitalen Sendern vervielfache sich der Effekt entsprechend. Eine Adapterlösung würde zwar ermöglichen, ein vorhandenes analoges Headset an digitalem Funk zu betreiben, kann aber auch die starken Einstreuungen nicht unterbinden.
„Die Konsequenz hieraus ist, dass die höheren Sendefrequenzen bei Tetra und Tetrapol eine Überarbeitung aller Headsets nötig machen“, so Kudernak. Das hat Imtradex getan. Annähernd sämtliche Headsets für den Einsatz bei Feuerwehr, Polizei, Armee, Sicherheitsdiensten und im Betriebsfunk sind überarbeitet und wurden teilweise sogar neu entwickelt. Zu den angepassten Produkten gehören unter anderem das Helm-Headset FireTalk, das Nackenbügel-Headset NB 2000 Power und das Lautsprecher-Mikrofon HT-3.
Durch die Entwicklungsarbeit sind die neuen Headsets ausreichend gegen die höheren Frequenzbänder bei Tetra und Tetrapol abgeschirmt und an die einzelnen Funkgeräte-Reihen angepasst. „Nur so kann man eine einwandfreie Verständigung ohne Störgeräusche unter den Einsatzkräften sicher stellen“, erläutert Kudernak die umfangreichen Änderungen.
(232 Wörter / 1.852 Zeichen)
***
Über Imtradex
Imtradex ist der Spezialist für Headsets in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Von Telekommunikation und Call Centern über Leitstellen, Flugsicherung bis zu Polizei, Feuerwehr und Militär reicht das Spektrum professioneller Lösungen. Neben Headsets zum Anschluss an Telefon und Sprechfunkgeräte sind auch Headsets mit eigenen Sendeeinheiten erhältlich.
Imtradex entwickelt und fertigt ausschließlich in Deutschland. Auf Wunsch passt Imtradex Headsets auch individuell an Kundenbedürfnisse an. Das Unternehmen aus Dreieich bei Frankfurt am Main besteht seit 1996 und beschäftigt zurzeit 20 Mitarbeiter. Der Umsatz im Jahr 2003 betrug rund 3,3 Millionen Euro. Von diesen investierte Imtradex rund 200.000 Euro in Forschung und Entwicklung.
Zu den Kunden von Imtradex gehören die Lufthansa, die Deutsche Telekom, Arcor, SAP, Siemens sowie verschiedene Großbanken, Versicherungen, Polizeidienststellen, Feuerwehren und das Militär.
- Kunden-Kontakt Imtradex
Imtradex Hör-/Sprechsysteme GmbH
Wallstraße 7
D-63303 Dreieich
Tel. 06103 - 4 85 69 3
Fax 06103 - 4 85 69 60
Web www.imtradex.de
- Pressekontakt
Thomas Semmler
tom-semmler.de
Elkartallee 1
D-30173 Hannover
T +49-511-43 78 99 5
F +49-511-43 78 99 9
E
W www.tom-semmler.de









