(openPR) Managergehälter: Neue Werte sind nötig – ein Ende der Selbstbedienungsmentalität ist angesagt!
Die aktuell geführte Diskussion um Managergehälter, die durch die schweizer Volksabstimmung des letzten Wochenendes auch in Deutschland die Schlagzeilen bestimmt, geht für den allensbacher Wirtschaftspsychologen und Strategieberater Winfried Neun am eigentlichen Thema vorbei.
„Nicht nur die Höhe der Gehälter sollte auf den Prüfstand, sondern die Werte, die sich hinter Abfindungsvereinbarungen und maßlosen Bonuszahlungen verbergen.“ Es könne nicht sein, dass ein Manager trotz unternehmerischer Fehlentscheidungen Millionenabfindungen dafür erhält, nicht nach seinem Ausscheiden bei der direkten Konkurrenz anzuheuern, so Neun.
In solchen Verträgen zeigt sich für den Wirtschaftspsychologen Neun vor allem eines: die ungezügelte Gier, die schon im Finanz- und Bankensektor vor nicht einmal fünf Jahren zur schwersten Krise der Nachkriegszeit geführt hat, setzt sich im Bereich der Managergehälter fort. Und dies mit weitreichenden Folgen, so Neun. „Die Verbindung von Gier und fehlenden Werten führt zwangsläufig zu Illoyalität gegenüber dem eigenen Unternehmen, einer Distanz, die keine Verantwortung einfordert, sondern den Eigennutz über das Wohl des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern und Kunden stellt.“
Daher fordert Winfried Neun eine Renaissance „vergessener Werte“ wie Loyalität, Verantwortung, Nachhaltigkeit und ein Handeln im Sinne des Wohlergehens aller. „Nur so lassen sich Krisen effektiv vermeiden“, ist der Wirtschaftspsychologe überzeugt. Dass Wachstum und neue Werte kein Widerspruch sein müssen, hat der Strategie- und Innovationsberater in den zwei Jahrzehnten seiner beruflichen Tätigkeit in vielen Unternehmen festgestellt. „Die Unternehmen, die ihre Strategien und ihre Visionen an Werten wie den zuvor beschriebenen ausgerichtet haben, sind bei weitem besser durch die Finanz- und Wirtschaftskrisen gekommen, als andere, die ihre Strategie an der Gier ihrer Anteilseigner oder Manager ausgerichtet haben.
Winfried Neun ist überzeugt, dass in der Weltwirtschaft eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Ausgelöst durch Finanz-, Banken- und Schulden-Crash der EU-Staaten wird Europa zum Motor der Neuorientierung. Gleichzeitig wird die Psychologie immer mehr zum bestimmenden Faktor des Wirtschaftens. Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich ab: weg von der unkontrollierten Profitgier hin zu Nachhaltigkeit und Werterhaltung. Intelligentes Wachstum wird zum Leitthema der Wirtschaftssysteme.
Der Wirtschaftspsychologe und Innovationsberater Winfried Neun beschreibt in seinem Buch „Nach dem Crash ist vor dem Crash - Praktische Tipps, um aus Krisen zu lernen und neue zu vermeiden“ sehr eindrücklich die Hintergründe der letzten und der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise. Auf Basis seiner Erfahrungen aus der Beratungspraxis zeigt er an Beispielen auf, warum insbesondere wirtschaftspsychologische Ansätze für die Entstehung von Krisen verantwortlich sind und was wir im Gegenzug als Unternehmer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer daraus lernen können.
Das Buch:
Winfried Neun
Nach dem Crash ist vor dem Crash
Praktische Tipps, um aus Krisen zu lernen und neue zu vermeiden
2012. Gebunden. EUR 32,95
ISBN 978-3-8349-3418-5
Der Inhalt
• Der Finanz-Crash aus ökonomischer und psychologischer Sicht
• Was wir aus Krisen lernen können
• Intelligentes Wachstum durch Querdenken und Innovation
• Drei Regeln zur Krisenvermeidung












