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Therapien gegen Schuppenflechte

04.03.201311:00 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Statistisch gesehen liegt die Anzahl der Psoriasis-Erkrankten (Schuppenflechte) in Deutschland bei zwei Millionen Menschen. Knapp die Hälfte davon leidet an einer mittelschweren bis schweren Form. Mittlerweile haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es sich bei Psoriasis nicht nur um eine Hautkrankheit, sondern auch um eine autoimmune Systemerkrankung handelt. Es gibt also Fehlfunktionen bei der Immunabwehr. Diese richtet sich nicht mehr gegen Eindringlinge, sondern gegen den eigenen Körper. Daraus resultieren Entzündungsreaktionen. Bei Psoriasis werden deshalb mehr und schneller Hautzellen gebildet als normalerweise. Es entstehen rote, silbrig-schuppige Hautpartien. Am häufigsten an Knie, Ellenbogen, Nägel und der Kopfhaut. Betroffene leiden sehr darunter, denn Psoriasis bedeutet oft soziale Ausgrenzung, denn viele Mitmenschen fürchten sich vor einer Ansteckung. Psoriasis ist aber nicht ansteckend und bricht in der Regel zwischen dem 10. und 25. oder zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr aus. Eine direkte Vererbbarkeit gibt es nicht, wohl aber eine genetische Veranlagung.



Verschiedene Behandlungsmethoden

"Bei einer leichten Ausprägung, beispielsweise mit einzelnen Rötungen am Ellbogen, ist in der Regel eine äußerliche Behandlung mit Kortison und Vitamin D nachempfundenen Präparaten ausreichend", erläutert Dr. Sybille Thoma-Uszynski, Dermatologin in Berlin Mitte (http://www.hautarzt-mitte.de). Dadurch werden die Entzündungen reduziert und die Regeneration der Haut unterstützt. Viele Salben enthalten auch Harnstoff. Bei schwerwiegenden Psoriasis-Erkrankungen kann eine Licht- oder Licht-Bade-Therapie zum Einsatz kommen. Hierbei findet eine Bestrahlung mit UVB-Licht statt. Damit sollen Entzündungen und stärkere Schuppenbildungen unterdrückt werden. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, ist auch eine systemische Therapie möglich. Medikamente sollen dabei die Überaktivität des Immunsystems unterdrücken. In schweren Fällen werden sogenannte Biopharmazeutika angewandt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe sind den körpereigenen Eiweißstoffen nachempfunden und bremsen das gestörte Immunsystem gezielt aus. Patienten, die am ganzen Körper mit Schuppenflechte zu kämpfen hatten, sind nach der Behandlung mit Biopharmazeutika fast beschwerdefrei. Patienten mit Schuppenflechte sollte bei den ersten Anzeichen, trotz der vielleicht für die Betroffenen unangenehmen Situation, schnell zum Arzt gehen. Denn eine Nicht-Behandlung birgt das Risiko zusätzlicher Begleiterkrankungen wie Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko.

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