(openPR) Weltgitarrist im Internationalen Theater
07.03. 2013 um 20h00
Vierzig Jahre auf den Bühnen dieser Welt haben die Leidenschaft des Flamenco-Gitarristen PEDRO SOLER nicht gemindert. Seine Präzision und Reinheit des Spiels sind nach wie vor beeindruckend. Am Donnerstag den 7. März tritt er in Zusammenarbeit mit dem Fran-zösischen Generalkonsul, Jean-Claude Tribolet, im Internationalen Theater auf (Hanauer Landstrasse 7 / Zoo-Passage).
„Solers Finger sind die fünf Sinne der Gitarre. In seinen Händen ver-mag die Gitarre zu sehen, hören, singen, fühlen und sprechen" lobte Literaturnobelpreisträger Miguel Angel Asturias den Flamenco-Meister.
Pedro Soler wurde im Jahre 1938 geboren. Er wurde von dem Fla-menco-Sänger Jacinto Almadén entdeckt, der ihn als seinen persön-lichen Gitarristen ausbilden ließ. Pedro Soler lernt vor allem vom Erstgitarristen der Truppe, Pepe de Badajóz durch jahrelanges Zu-schauen und aufmerksames Hören. Er begleitete Jacinto Almadén bis zu dessen Tode durch die ganze Welt und wurde dabei selbst ein Meister der Gitarre. Die Tänzerinnen Carmen Amaya, La Chunga und vor allem La Joselito prägen dann sein Spiel als Tanzbegleiter nach-haltig.
Auch wenn er für die Reinheit seines Flamenco geschätzt wird, war und ist er für andere Musikrichtungen immer offen. Er spielte mit Ata-hualpa Yupanqui, dem argentinischen Gitarristen und Sänger, aber auch Rumba Catalana mit den Musikern des Viertels Saint Jaume im südfranzösischen Perpignan, dann mit dem brasilianischen Gitarristen Nonato Luiz und der Sängerin Maria Bethânia, arbeitet aber ebenso mit der griechischen Sängerin Angélique Ionatos, dem baskischen Sänger Beñat Achiary oder Ravi Prasad aus Kerala, Indien, Sänger und Instrumentalist, zusammen.
Pedro Soler sagt zu seiner ursprünglichen Herkunft: „Ich mag keinen hektischen Flamenco, der nur dazu dienen soll, die Technik der Tän-zer zu unterstreichen. Flamenco ist eine Welt des Ausdrucks, eine außergewöhnliche Musik, irgendwo zwischen Orient und Okzident angesiedelt… wie der Blues, ist er der Ausdruck der menschlichen Seele."
Die nüchterne Strenge seines Gitarrenspiels bringt "alegrias y
penas", Freude und Leid in der andalusischen Musik perfekt zum Ausdruck. Jeder der bislang glaubte, keinen Flamenco zu mögen, sollte ihn hören: es ist durchaus möglich, dass er seine Meinung än-dern wird.
Karten über Internet www.internationales-theater.de,
Vorverkaufskassen und an der Abendkasse.











