(openPR) Berlin, den 26.02.2013. Veranlasst durch den Vorschlag, die Berliner Energieagentur (BEA) zum Kern eines Berliner Stadtwerks machen zu wollen, stellt die estrike Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt) u. a. als Markeninhaber der Wort- und Bildmarke “Stadtwerke Berlin“ die folgenden Alternativvarianten zur derzeitigen Diskussion um die Gründung Berliner Stadtwerke vor:
1) Stadtwerke aus Brandenburg beteiligen sich an einem Stadtwerk Berlin
Auch vor dem Hintergrund der ehemals angestrebten Fusion der Bundesländer Berlin und Brandenburg und der Tatsache, dass sich im Umland von Berlin z. B. die Stadtwerke Bernau, Potsdam, Schwedt, Brandenburg, Frankfurt Oder uvm. befinden, wäre ein solches Szenario sicherlich die schnellste, effizienteste und ökonomischste Variante. Als Musterbeispiel sei auf die zum Jahreswechsel gegründeten Stadtwerke Westmünsterland verwiesen, die eine eigenständige Kooperationsgesellschaft der bereits bestehenden vier Stadtwerke Ahaus, Coesfeld, Dülmen und SVS (Versorgungsbetriebe Stadtlohn) sind.
2) Stadtwerke aus dem gesamten Bundesgebiet gründen “Musterstadtwerk“
Die bereits von der Unternehmensleitung geführten Gespräche mit u. a. einzelnen Stadtwerken zeigten das durchweg vorhandene Interesse an einer solchen Variante, jedoch
dürfte es gegen diese Beteiligungsform keine Ressentiments gegen schwäbische oder bayrische Stadtwerke geben. Ein solches Stadtwerk hätte Signalwirkung und könnte ein best practice Beispiel im Rahmen der Energiewende werden.
Zu einer Diskussion über die o. g. 2 Varianten wird unter www.berliner-stadtwerke.de aufgerufen.
„Nur mit Fachleuten und deren kommunalwirtschaftlichen Erfahrung, unabhängig ihrer politischen Coleur, ist die Hauptstadt vor einer weiteren Großbaustelle wie dem Flughafen BER oder der Staatsoper und dem daraus resultierenden finanziellen Desaster sicher. Berlin ist zweifelsfrei arm und sexy, warum dann nicht einen potenten kommunalen Bräutigam suchen? Rekommunalisierung Ja, aber nicht um jeden Preis und nur wenn auch wirklich erfolgsversprechend und wirtschaftlich tragbar. Das angeregte kommunale Kooperationsmodell gehört unter diesem Gesichtspunkt von Senat und Koalition näher beleuchtet.“ David Krahlisch, Geschäftsführer der estrike Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt).








