(openPR) Unternehmen, die Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien tätigen, sind darauf angewiesen, die Ergebnisse ihrer Forschungen durch Patente zu schützen , weil nur so eine reale Aussicht darauf besteht, die eigenen Innovationen ungestört von der Konkurrenz in Produkte umsetzen zu können, deren Verkauf die Entwicklungskosten wieder amortisiert. Die Aufgabe, die Erfindungen eines Unternehmens durch Patente wirksam zu schützen, liegt – jedenfalls in größeren Unternehmen – bei einer eigens in diesem Bereich tätigen Patentabteilung.
Die Größe solcher Patentabteilungen schwankt stark. Während in kleineren und mittelgroßen Unternehmen oftmals nur einzelne Personen oder kleine Teams für den Patentschutz zuständig sind, können in großen und forschungsintensiven Industrieunternehmen die Patentabteilungen nicht selten mehrere hundert Mitarbeiter umfassen.
Die Tätigkeit einer Patentabteilung erschöpft sich nicht darin, die Patente des Unternehmens zu verwalten. Eine moderne und effektive Patentarbeit erfordert zunächst eine auf das jeweilige Unternehmen abgestimmte Patentstrategie. Die Patente des Unternehmens müssen einzeln ausformuliert und beim zuständigen Patentamt angemeldet und zur Erteilung gebracht werden. Erteilte Patente von Konkurrenzunternehmen, die die eigene Tätigkeit des Unternehmens stören, können unter bestimmten Voraussetzungen angegriffen und vernichtet werden. Umgekehrt ist es wichtig zu wissen, wie man die eigenen Patente gegen solche Angriffe Dritter schützen kann.
Kommt es zu Verletzungen der eigenen Patente, dann stellt sich doe Frage. welche prozessualen und außerprozessualen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um solche Patentverletzungen zu ermitteln und wirksam zu bekämpfen. Schon die Frage, wann ein Patent überhaupt „verletzt „ ist, erfordert vertiefte Kenntnisse der hierzu ergangenen Rechtsprechung, da Patente auch über ihren eigentlichen Wortlaut hinaus Schutz vermitteln können.
Der Lehrgang „Patentabteilung 2013“ vom 18.-21. Juni 2013 in Würzburg vermittelt intensiv und praxisnah die „basics“, deren Kenntnis für eine professionelle und nachhaltige Patentarbeit heute unverzichtbar ist. Ausgehend von den strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Patentarbeit behandelt der Lehrgang alle rechtlichen Grundlagen, Verfahren und aktuellen Praxisfragen des deutschen, europäischen und internationalen Patentschutzes. Selbstverständlich geben die Referenten des Lehrgangs auch einen Ausblick auf das so genannte „Einheitspatent“, das ab 2014 für einen einheitlichen Patentschutz in Europa zur Verfügung stehen soll.
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage unter: www.akademie-heidelberg.de/seminar/13-06-gp102/patentabteilung-2013












