(openPR) Die Unternehmen der deutschen Messe- und Kommunikationsbaubranche verschenken durch unzureichende Positionierung viel Erfolgspotenzial und Zukunftschancen. Dies ist eines der Ergebnisse, die die
MARKT- UND BRANCHENSTUDIE „MESSE- UND KOMMUNIKATIONSBAU IN DEUTSCHLAND 2005“
ans Licht brachte. Anbietern wie Kunden sowie Messeveranstaltern und Marketing-Entscheidern allgemein bringt die Studie etliche nutzwerte Erkenntnisse (siehe unten, Auszug aus dem Ergebnisbericht: „Top Ten Studienergebnisse“).
Zusammengefasst ist die Studie in einem Ergebnisbericht, der ab sofort allen Interessierten kostenlos zugänglich sein wird – unter:
http://www.deutsche-markenstudie.de
Grundlage der Untersuchung ist eine repräsentative Entscheiderumfrage unter 238 Marketing-Verantwortlichen, Unternehmern und Geschäftsführern von Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern und aus insgesamt 14 Branchen. Realisiert wurde die Studie in Kooperation von Holtmann Messe+Event aus Hannover, der Berliner Markenberatung NOW Strategische Markenentwicklung und dem internationalen Messe-Magazin m+a report.
AUSZUG AUS DEM ERGEBNISBERICHT: DIE TOP TEN STUDIENERGEBNISSE
Top-Ergebnis 1
Die Unternehmen auf Kundenseite messen „Marke“ auch im Messe- und Kommunikationsbau (MuK) zentrale Bedeutung bei – „Marke“ wird zum Schlüsselthema.
Top-Ergebnis 2
Die Selbstzuweisung von Markenkompetenz wird der Messebau-Branche nicht abgenommen bzw. als unglaubwürdig empfunden.
Top-Ergebnis 3
Es gibt nach Ansicht der Kunden im Messe- und Kommunikationsbau noch zu wenig markenkompetente Anbieter, d. h. aber auch: Es gibt Bedarf. Hinzu kommt eine frappierende Einschätzung: Nur 40 % der Entscheider sind der Meinung, dass Messe- und Kommunikationsbauten in Deutschland markenadäquat sind.
Top-Ergebnis 4
Die Nachfrage nach Beratung zur „Marke im Raum“ bietet – richtig gemacht – eine Profilierungschance. Voraussetzung ist eine solide Basis und Beratung nahe am Kompetenzkern.
Top-Ergebnis 5
Positionierungsdefizit: Die meisten Messebau-Unternehmen werden im Markt immer noch falsch wahrgenommen, und zwar mehrheitlich als „Nur-Ausführer“ bzw. „Handwerker“.
Top-Ergebnis 6
Warnsignal: Bei Realisierungen von Bauten in den verschiedenen Anwendungsgebieten (v. a. Shop- und Eventbauten) wird Anbietergruppen ohne baufachlichem Know-how viel Hauptverantwortung zugetraut, z. B. den Werbeagenturen.
Top-Ergebnis 7
Alarmsignal: Selbst im ureigenen Anwendungsbereich, dem klassischen Messebau, billigt rund ein Drittel der Befragten den Messebau-Unternehmen NICHT die Realisierungs-Hauptverantwortung zu.
Top-Ergebnis 8
Positives Signal: In der relativ hohen Bereitschaft, besondere Beratungsleistungen zu vergüten, liegen für Messebau-Unternehmen mit Spezial- und Tiefenwissen neue Profilierungs- und Geschäftschancen.
Top-Ergebnis 9
Die wichtigsten Entscheidungskriterien von Messebau-Kunden: Fachliche Beratung und technische Kompetenz. Erst mit über 20 Prozent Abstand folgt das Kriterium Preis/Zahlungsbedingungen.
Top-Ergebnis 10
Messebau-Unternehmen, die ihre Kompetenzen glaubhaft vermarkten, können sich dem Preiswettbewerb teilweise entziehen. Bekanntheit, Internationale Arbeitsweise und Referenzen zählen in den Augen der Befragten überraschend wenig, persönliche Empfehlungen jedoch viel. Daraus folgt eine Marktchance für gut vernetzte Messebau-Unternehmen – das können auch kleine, junge und mittlere Unternehmen sein.
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Die Studienpartner:
Holtmann Messe + Event
Holtmann Messe + Event zählt zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Messebau, Shop Systeme und temporäre Bauten wie etwa Expo-Pavillons.
www.holtmann.de
NOW Strategische Markenentwicklung
NOW zählt zu den ganz wenigen genuinen Strategieberatungen für Marken und ist u. a. Experte für Employer Branding und Mittelstandsmarken.
www.now-markenberatung.de
m+a report
Der m+a report ist das markt- und meinungsführende Messe-Marketing-Fachmagazin für die ausstellende Wirtschaft im deutschsprachigen Raum.
www.expodatabase.com
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