(openPR) Die im Verein „For Amusement Only e.V.“ organisierten Sammler alter Spiel- und Unterhaltungsautomaten suchen allerspätestens ab dem 1. Juni neue Räume. Bisher in Rodenbach angesiedelt, sollte auch das neue „Vereinsheim“ in der Region sein. Hanau und ein Umkreis von etwa 30 Kilometer stehen auf der geografischen Wunschliste ganz oben.
Wobei der weitere Wunschzettel der Automatenliebhaber mal viel, mal aber auch wenig verlangt. Alte Videospiele, noch ältere Arcade-Automaten und Flipper aus fünf Jahrzehnten brauchen eine Menge Platz. „Inzwischen haben wir über 150 Automaten in der Sammlung“, so Vorsitzender Reiner Krapohl, der die benötigte Fläche auf gut 700 Quadratmeter taxiert. Für die Ausstellung, aber auch für Werkstatt und Lager sowie Lounge-Bereich und Toiletten.
Die neue Location sollte dabei nicht zu teuer sein. Der 2009 gegründete Verein, der es sich laut Satzung zur Aufgabe gemacht hat, „die Geschichte von Spielgeräten zu dokumentieren und in einen historischen, gesellschaftlichen sowie technischen Kontext zu stellen“, hat zwar momentan schon über 60 Mitglieder mit ständig steigernder Tendenz, aber Erhalt, Reparatur und Restauration der Schätze muss ebenfalls bezahlt werden.
Das Anforderungsprofil an die neuen Räume sieht eine Kaltmiete von 1.000 Euro (warm bis maximal 1.500 Euro) vor, die Fläche sollte nicht zu verwinkelt sein, eine hohe Lagerhalle ist auch keine richtige Lösung. „Ein leerstehender Supermarkt etwa wäre optimal für unsere Zwecke“, skizziert Krapohl eine Alternative. Wichtig sind eine gute Erreichbarkeit, eventuell ein Bahnhof in der Nähe, sowie ausreichend Parkplätze.
Denn an jedem ersten Samstag im Monat öffnet der Verein seine Tore für Automatenfans, die auch längere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Insofern wäre die Lage in einem Gewerbe- oder Gewerbemischgebiet eine gute Sache. Die Räume sollten auch abends sowie an Sonn- und Feiertagen nutzbar sein.
Ein ganzes Bündel an Forderungen, dem aber auch eine besondere Sammlung, die durchaus als eine der besten in Europa bezeichnet werden kann, gegenübersteht. „Wir haben die ganze Vielfalt an Spielautomaten am Start, darunter auch Exemplare, von denen weltweit nur noch eine Handvoll existieren“, erläutert Krapohl, dessen Favoriten die Videospiele sind. Vielleicht findet sich ja auf diesem Wege ein Automatenfreund mit passenden Räumlichkeiten, die er preiswert zur Verfügung stellen möchte, quasi eine Art Sponsorschaft. Anfragen an Städte und Gemeinden um Unterstützung hat der Verein auch schon gestartet. Die Antworten haben stets den gleichen Tenor: „Toll was ihr macht, hätten wir gerne hier, aber Geld oder Sachmittel können wir nicht beisteuern.“
For Amusement Only – schon der Vereinsname signalisiert, dass Unterhaltungsautomaten im Vordergrund stehen. Es gibt weder Geldspielgeräte noch Slotmachines, es gibt keinen Geldeinwurf und keine Gewinnmöglichkeiten, und es ist keine Spielhalle. Es wäre zu wünschen, dass Angebote möglichst bald eintreffen – denn Mitte des Jahres ist in Rodenbach in jedem Fall „Game Over“.
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Info-Kasten:
For Amusement Only e.V.
Bahnhofstr.45
63517 Rodenbach
E-Mail:
im Internet: www.for-amusement-only.de
Mitglieder: ca. 60
geöffnet jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 21 Uhr
Eintrittspreise 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Jugendliche ab 14 Jahre, frei für Kinder bis 13 Jahren, 20 Euro für die Familie (beide Eltern mit eigenen Kindern)
alle ca.150 ausgestellte Geräte sind frei bespielbar (über 80 Flipper aus allen Generationen, 60 elektronische Videospiele sowie 10 elektromechanisch aufgebaute Spielgeräte)















