(openPR) Parkett im Bad – geht nicht? Geht doch! Bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Renovierer, verrät, was zu beachten ist.
Holz und Wasser vertragen sich meistens nicht allzu gut. Kein Wunder, dass Parkett bisher nicht als bevorzugter Bodenbelag rund um Wanne, Dusche und Waschbecken galt, sondern eher „in der guten Stube“ zum Einsatz kam. Beachtet man ein paar Regeln, steht dieser Kombination absolut nichts im Wege, wie bauen.de verrät.
1. Das richtige Holz wählen
Parkett ist nicht gleich Parkett. Für das Bad eignen sich harte Holzarten, die bei Nässe nur wenig schwinden und nicht quellen. Tropische Hölzer wie Jatoba, Doussie, Merbau oder ölhaltiges Teak sind eine gute Wahl. Wer auf nachhaltige Forstwirtschaft Wert legt, sollte unbedingt auf die FSC-Zertifizierung achten. Als einheimische Alternative zum Tropenholz bieten sich Eiche und Nussbaum an. Die für Parkettböden ansonsten beliebte Buche eignet sich dagegen nicht, da sich ihr Holz bei Nässe und schwankender Luftfeuchtigkeit stark zusammenzieht.
2. Vollflächige Verklebung
Beim Verlegen des Parketts ist auf eine vollflächige Verklebung mit dem Untergrund zu achten. Dabei werden die Kanten mit einem elastischen Dichtstoff fachgerecht abgedichtet. Auch die Fugen zwischen den Parkettstäben werden mit entsprechendem Kit verschlossen.
3. Einbau nur vom Profi
Gerade im Badezimmer muss Holzboden zu 100 Prozent perfekt verlegt sein, damit keine Feuchtigkeit in eventuelle Zwischenräume gelangen kann. Deshalb sollte das Badparkett auch nicht schwimmend verlegt werden, denn dabei entstehen leicht kleine Fugen, durch welche Wasser dringen kann. Daher sollte in jedem Fall ein qualifizierter Handwerker beauftragt werden, betont bauen.de.
4. Für prima Klima sorgen
Im Badezimmer herrschen durchschnittlich 20 bis 24 Grad Celcius bei bis zu 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Parkett kann das verkraften und bleibt daher auch im Bad dauerhaft haltbar. Wichtig jedoch: Nach einem langen Vollbad oder einer ausgiebigen Dusche immer gut lüften, außerdem stehende Nässe meiden und Wasserpfützen nach dem Duschen am besten sofort wegwischen.
5. Die Pflege: Öl statt Lack
Die Oberfläche des Parketts sollte mit Öl eingelassen oder mit Wachs versiegelt und nicht lackiert werden. Eine geölte Oberfläche im Bad hat den Vorteil, dass Wasser nicht wie bei Lack durch Risse unter die Versiegelung geraten kann. Saugt der Boden beim Wischen ungewohnt viel Feuchtigkeit auf, ist es an der Zeit, die Oberflächenbehandlung aufzufrischen.
Bild: Parkett_Bad_BIOFA_bauen_de.jpg
Bildunterschrift: Höherer Pflegeaufwand, dafür keine kalten Fliesen: Parkett im Bad. Foto: BIOFA
Quelle: www.bauen.de
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