(openPR) Altenholz, 29.12.2012 – Atemprobleme sind in erster Linie besorgniserregend. Sobald die Atmung gestört ist, ist vor allem eins wichtig: Ruhe bewahren, um nicht zu hyperventilieren. Sobald sich die Atmung etwas beruhigt hat, sollte der Hausarzt konsultiert werden, um die genaue Ursache zu ermitteln.
Nichts macht mehr Angst als das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen. Sauerstoff ist unser Lebenselixier und wenn man plötzlich merkt, dass die Atmung nicht richtig funktioniert, ist höchste Alarmstufe angesagt. Schnell macht sich Panik breit, die bis zur Hyperventilation und Ohnmachtsanfällen ausufern kann. Fakt ist: Ruhe bewahren ist das oberste Gebot. Ein anschließender Arztbesuch, um den Atemproblem auf dem Grund zu gehen, ist unumgänglich. Viele Menschen und auch Ärzte denken bei Atmungsbeschwerden oft gleich an das funktionstragende Organ: die Lunge. Sie nehmen an, die Atembewegung komme dadurch zustande, dass innen die Lunge sich ausdehnt und zusammen zieht und dass man das an der Bewegung außen sieht. Diese Vorstellung ist aber erwiesenermaßen falsch. Die Lunge wird geatmet. Das heißt, sie wird von den außen befindlichen Muskeln auseinander gezogen und zusammen gedrückt. Trotz allem macht es Sinn die Lunge zu untersuchen. Ist sie jedoch gesund und arbeitet normal, wird die Ursache der Fehlatmung auf einem ganz anderen Gebiet gesucht, die psychischer Natur ist.
Aber nur weil die Lunge die Fehlfunktion nicht ausgelöst hat, heißt das nicht, dass gar kein körperlicher Befund in Betracht kommt. Vielmehr lassen sich durch orthopädische und physiotherapeutische Tests Verspannungen in der Atemmuskulatur, meist in der Bauch- und Brustmuskulatur feststellen. Die Diagnose lässt sich nämlich nicht mit einem medizinischen Gerät feststellen, sondern durch geschulte Handgriffe ertasten. Die Blockaden in der Muskulatur sind aus Erfahrungen heraus häufig die Ursache, die eine normale Atmung das alltägliche Atmungsempfinden behindert. Mit Hilfe der Faszientherapie wird diese funktionelle Störung der Atemfunktion behoben, so dass das Risiko körperliche Erkrankungen wie eine chronische Bronchitis bis hin zum Lungenemphysem stark minimiert wird. Im Zentrum der Behandlung stehen dabei die Bindegewebshüllen am Kopf, Nacken, Hals und Brustbereich. Ziel ist es, durch die lokale Therapie die Balance der einzelnen Verbindungen widerherzustellen und die Verspannungen in den Atemwegen zu lösen. Die sehr unangenehmen Symptome wie Kurzatmigkeit, Druck auf der Brust oder Schmerzen beim Atmen können somit ganzheitlich behoben werden.













