(openPR) Einst ein Privileg des Adels: Drucksachen, von denen jedes einzelne Exemplar ein Unikat darstellt. Die Rede ist von der Stahlstichprägung , bei der - technisch gesehen – Schriften und Zeichnungen zunächst von Hand in eine Stahlplatte eingraviert werden, um, nach einer Reihe von Zwischenschritten, ein Papier zu bedrucken, das Schrift und Zeichnung als Relief wiedergibt. Wer je ein Produkt dieses edelsten aller Druckverfahren in den Händen hielt, wird umgehend die einzigartige Optik und Haptik bewundern und schätzen lernen. Den Nimbus des unbezahlbar Noblen hat die Technik inzwischen abgelegt. „Stahlstich ist heutzutage kein Privileg mehr der Eliten. Stahlstich ist keine Geld-, sondern eine reine Stilfrage“, so Michael Teichler, Gründer und Inhaber der Chiemgauer Stahlstichmanufaktur in Gstadt. Die Kunden ordern nicht nur Visitenkarten, Briefbogen, Kuverts, Einladungen zu den verschiedensten Anlässen, Menü- oder Tischkarten, sondern nutzen die edle Erscheinungsform für alle geschäftlichen Drucksachen. „Die digitale Technik“, so Michael Teichler, „bedingt eine Nivellierung, die Individualität geht verloren. Stahlstichdruck verleiht dagegen einen persönlichen, prägenden Eindruck“.











