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Implantate in aller Munde - Infektionsrisiken vorbeugen

21.12.201213:26 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Mittlerweile gehören Implantate zum medizinischen Standard und stehen echten Zähnen in Optik und Funktion in nichts nach. „Um optimale Bedingungen zur Einheilung zu schaffen, sollten Patienten bestimmte Verhaltensregeln beachten, damit die künstlichen Wurzeln ihren hohen funktionalen Anspruch gerecht werden“, betont Dr. Dr. Matthias Krause, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie aus Berlin. Direkt nach dem fachgerechten Einbringen des Implantats spielt die richtige Nachsorge daher eine entscheidende Rolle. Eine umfassende Infektionsprophylaxe reduziert das Risiko einer Entzündung oder Abstoßung.

Gefährliche Erreger reduzieren
Bakterien gelten als höchste Gefahrenquelle für Infektionen, die Zahnärzte vor dem Eingriff durch eine professionelle Reinigung minimieren. „Entzündungen, egal ob am Zahnfleischrand oder am Kieferknochen, müssen vor jeder Implantation vollständig abgeklungen sein“, erklärt Dr. Krause. „Ansonsten können gefährliche Erreger in die Wunde eindringen und Wundheilstörungen auslösen, die im schlimmsten Fall zum Implantatverlust führen.“ Als weiteren Risikofaktor für Infektionen sieht der Experte die Stoffwechselerkrankung Diabetes. Durch das geschwächte Immunsystem mangelt es dem Gebiss an Kraft, sich ausreichend vor Bakterien zu schützen. Schneller als bei gesunden Menschen führen Beläge in den Zwischenräumen zu Entzündungen des Zahnhalteapparates. Daher gilt bei diesen Patienten vor und nach der Implantation besondere Vorsicht.

Lebenslanger Halt
Durch einfache Verhaltensregeln nach dem Eingriff optimieren Patienten die reibungslose Einheilung. Bis zu drei Stunden nach der Implantation empfiehlt es sich, mögliche Schwellungen und Schmerzen mit Eiswürfeln oder Gel-Pad außerhalb der betroffenen Mundpartie zu kühlen. Alkohol und Zigaretten beeinflussen den sensiblen Wundheilungsprozess negativ und stehen so lange auf der Verbotsliste, bis die Wunde abgeheilt ist.“ Auch kauintensive Nahrungsmittel, also Mohrrüben oder Brotrinde sowie Milchprodukte, sollten Patienten vorerst meiden. „So lange noch Fäden in den Wunden stecken, können Bakterien, beispielsweise in Milch und Käse, Entzündungen hervorrufen“, erklärt der Experte. Um Nachblutungen so gering wie möglich zu halten, gilt es, körperliche Anstrengungen wie Bücken, sportliche Aktivitäten oder Saunagänge einige Tage zu verschieben. „Am wichtigsten ist es jedoch, dass sich Patienten auf ihre Mundhygiene konzentrieren, um einer Parodontitis oder Periimplantitis vorzubeugen“, weiß Dr. Krause. „Ich empfehle, in den ersten acht bis zehn Tagen zusätzlich zur täglichen Reinigung mit Bürste und Zahnseide desinfizierende Mundspüllösungen zu verwenden. So haben schädliche Beläge keine Chance, sich an der Wunde anzusiedeln.“ Aber auch in der Zeit danach kommt der Zahnpflege eine bedeutende Rolle zu: Neben einer sorgfältigen Mundhygiene sollten dreimal im Jahr professionelle Zahnreinigungen erfolgen, damit Implantate ein Leben lang halten.

Weitere Informationen unter www.gesichtschirurgie-berlin.de

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