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Beruhigungsmittel Inflationsrate

19.12.201218:04 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Die Verbraucher bekommen die Preisentwicklung trotzt niedriger Inflationsrate zu spüren

(ddp direct) inflationsrate.com informiert: Eine beruhigende Nachricht machte Anfang Dezember die Runde. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass der Preisanstieg im November lediglich 1,9 Prozent betragen hatte und damit rückläufig war. Für viele Verbraucher verhieß diese Meldung gerade vor Weihnachten etwas Beruhigendes. Letztendlich ist der Dezember einer, wenn nicht der umsatzstärkste Monat des Jahres. Dies gilt zumindest für den Einzelhandel und in Bezug auf die Ausgabenseite der Privathaushalte für Konsumgüter. Würden Immobilien oder zu unterschreibende Mietverträge unter dem Weihnachtsbaum liegen, wäre die Euphorie deutlich gedämpfter. Aber diese Entwicklungen scheinen ein Eigenleber jenseits der Verbraucherpreisstatistik zu führen. Denn die Prognosen der Ökonomen für die Inflationsrate in 2013 liegen bei denselben Werten wie in 2012. Mit anderen Worten es wird kaum eine große Veränderung erwartet.



Preisanstieg bei Vermögenswerten explodiert
Eine bekannte Hamburger Tageszeitung griff Anfang Dezember das Thema auf und titelte sinngemäß, ob sich Deutsche mittelfristig eine Wohnung überhaupt noch leisten können. Hintergrund für die Schlagzeile ist der permanente Anstieg der Mieten in den Ballungszentren. Dieser Anstieg wiederum ist auf eine Entwicklung der Immobilienpreise zurückzuführen, der von einigen Analysten bereits als Immobilienblase interpretiert wird. So verzeichnete Ingolstadt, eigentlich weniger eine Metropole, ein Ansteigen der Mieten von knapp 20 Prozent in den letzten drei Jahren. Für Städte wie Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf, von München ganz zu schweigen, gilt inzwischen der Sachverhalt eines Käufermarktes. Die Entwicklung des Kaufpreises für Wohnungen in guten bis durchschnittlichen Lagen wurde teilweise nicht mehr jährlich, sondern bereits nur noch auf den Vormonat bezogen, ermittelt. Für die meisten Deutschen ist die Miete wesentlichster Bestandteil der Haushaltsausgaben. Auch wenn Otto Graf Lambsdorf Mitte der 80er Jahre die Aussage traf, man müsse sich in Deutschland daran gewöhnen, dass die Miete ein Drittel der Ausgaben einer Familie ausmache, so müsste dies heute auch ein entsprechendes Lohnniveau bedingen, damit nicht ganz schnell die Hälfte daraus wird.

Das magische Viereck gerät aus den Fugen
Die Einhaltung des magischen Vierecks, das Zusammenspiel aus Außenhandelserlösen, Vollbeschäftigung, Inflation und Wirtschaftswachstum, wird für die Zentralbanken, deren Kernaufgabe dessen Kontrolle ist, immer mehr zur unlösbaren Aufgabe. Innerhalb der EU können Volkswirtschaften nicht mehr isoliert betrachtet werden. Der kontinuierliche Fast-Staatsbankrott Griechenlands hat ebenso direkte Auswirkungen auf das Sparkonto des Rentner-Ehepaars in Wuppertal wie eine Arbeitslosenquote in Spanien von 20 Prozent bei den unter 25jährigen. Um die Staatsverschuldungen kontrollierbar zu halten und Investitionen zu ermöglichen, hält die EZB den Leitzins niedrig. Dies fördert auf der einen Seite die Investitionsfreude der Wirtschaft (theoretisch), leistet der Inflation jedoch auf der anderen Seite Vorschub (auch theoretisch), wie auf www.inflation.kostenlos.com erklärt wird. Aktuell greift jedoch keine der beiden zugrunde liegenden Theorien. Nutznießer der – theoretisch inflationsfördernden – Niedrigzinsen sind die Regierungen, darunter auch die der Bundesrepublik Deutschland.

Im Wahljahr wird auch der Kaufkraftverlust ein Thema
Die aktuelle Finanzmarktsituation spielt einer – gleich von welchen Parteien gebildeten – Regierung in die Hände. Der niedrige Kapitalmarktzins erleichtert die Entschuldung des Staatshaushaltes, da zum einen eine geringere Neuverschuldung für die Zinsbedienung notwendig ist, zum anderen führt eine Agio-bedingte negative Rendite bei Staatsanleihen langfristig auch zu einer Entschuldung. Es wäre jedoch Augenwischerei, würde sich eine Regierung die darauf basierende Entschuldung als erfolgreiche Haushaltskonsolidierung auf die Fahnen schreiben. Im Grunde ist sie das Ergebnis einer fatalen Fiskalpolitik in einigen europäischen Staaten, deren Nutznießer einige Wenige sind.

Niedrige Inflationsrate ein Pluspunkt für die Regierung im Wahlkampfjahr
Niedrige Inflation, anhaltende Entschuldung und vielleicht noch eine sinkende Arbeitslosenquote sind Traumargumente für die aktuelle Regierungskoalition im Wahlkampf 2013. Fatal wäre es jedoch, die Inflationsrate einmal aufzuschlüsseln. Schnell würde dem einen oder anderen Wähler anhand der Preissteigerungen im Immobilienbereich, sei es als potentieller Eigenheimerwerber oder als Mieter, deutlich werden, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Ein Preisverfall im Sektor Unterhaltungselektronik zur Weihnachtszeit ist für Verbraucher kurzfristig ein positives Element, ein mittelfristiger Anstieg der Mieten an den Grenzen des Zulässigen beeinträchtigt die Haushaltskasse jedoch die restlichen elf Monate des Jahres. Die Preisschlacht der Automobilhersteller, die sich auch auf den Warenkorb der Wiesbadener auswirkt, hat jedoch ebenfalls nur eine kurzfristige Auswirkung auf das Budget einer Familie. Energiepreise auf einem All-Time-High machen dagegen jede Autofahrt zu einer Luxusveranstaltung und verbinden eine geheizte Wohnung mit einem schlechten Gewissen. Inflation ist nicht Inflation, eine dezidierte Betrachtung zeigt die Schwächen im System.

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