(openPR) Harte Witterungsbedingungen haben bei der Deutschen Bahn in den letzten Wintern immer wieder zu Stand- und Ausfallzeiten der Züge und aufwändigen Reparatur- und Wartungsarbeiten geführt. Für diesen Winter hat das Verkehrsunternehmen deshalb neue Maßnahmen geplant, die das Unternehmen für den Winter wappnen. Online-reiseportal.com ( online-reiseportal.com ) berichtet über die Vorgehensweisen und Planungen der Deutschen Bahn.
So hat das Verkehrsunternehmen bereits in Enteisungsanlagen, beheizte Weichen oder auch Schneeräumsysteme investiert. Zudem wurden regionale „Abtauzelte“ eingerichtet, in denen die Züge von Eis und Schnee befreit werden. Bei Extremtemperaturen werden die Züge sogar in der Nacht warm gehalten, damit es nicht zu einer Auskühlung der Zugmotoren kommt. Zudem setzt die Deutsche Bahn auf eine Verbesserung der Fahrgastinformation. So werden Zugausfälle- und verspätungen auf zusätzlich installierten Leuchtbändern an kleineren Haltestellen ohne persönliche Informations- und Beratungsstände angezeigt. Die aktuellsten Informationen können Reisende jedoch nach wie vor auf der Webseite der Deutschen Bahn abrufen. Dennoch können auch bei den besten Vorbereitungen extreme Witterungsbedingungen Wartungs- und Reparaturarbeiten vereister Weichen und Züge erfordern und Reiseverspätungen hervorrufen. Für diesen Fall hat das Unternehmen einen „Reaktionsfahrplan“ erstellt, durch den Ersatzzüge die beschädigten Hauptzüge ersetzen können, sodass ein kompletter Ausfall diverser Züge nicht vorgesehen ist. Aus den Planungen geht hervor, dass 18 dieser Ersatz-ICE bundesweit zur Verfügung stehen. Dennoch kommt es derzeit zu Einsatzverzögerungen, da sich die Lieferung von acht Reservezügen seitens des Herstellers Siemens verzögert. Gerade während des Weihnachtsverkehrs hat das Verkehrsunternehmen damit nur wenige Möglichkeiten, Sonderzüge einzusetzen. Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer lobt dennoch die gute Vorbereitung der Deutschen Bahn. Jedoch müssten Reisende gerade um Weihnachten mit stark überfüllten Zügen rechnen, berichtet das Nachrichtenportal insüdthüringen.de, sodass auch das Verständnis der Passagiere gefragt sei.
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