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Zwei Schaufenster des Kunsthandwerks im Aostatal

10.12.201213:45 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Im Januar lassen die beiden Fiere di Sant’Orso valdostanische Traditionen hochleben

Vielseitig und filigran, über tausend Jahre alt und mit einer einzigartigen, heimatverbundenen Atmosphäre: das sind die beiden winterlichen Sant’Orso-Jahrmärkte in Donnas und Aosta-Stadt, mit denen die Aostataler ihren Lieblingsheiligen Sant’Orso, ihre Kreativität und ihre Schaffenskraft feiern. Dienten sie einst dem Verkauf landwirtschaftlicher Geräte, so präsentieren sie sich heute als große Volksfeste, auf denen das gesamte traditionelle (Kunst-)Handwerk des Aostatals vertreten ist. Holzschnitzereien? Klöppelspitzen, „Drap“-Webereien oder Karnevalsmasken? Hier gibt es einfach alles – und das in kunstfertigster Ausführung! Den Anfang macht die Fiera di Sant’Orso in Donnas: sie findet am Sonntag, den 20. Januar 2013 statt, bereits am 18. Januar startet ihr Begleitprogramm. Eineinhalb Wochen später, am 30. und 31. Januar 2013, öffnet der Jahrmarkt dann in der Hauptstadt Aosta seine Pforten: unter gleichem Namen, aber doppelt so groß!



Die malerische Ortschaft Donnas liegt am Taleingang der Valle d’Aosta zwischen hohen Bergen und dem Fluss Dora Baltea. Wenn hier am vorletzten Sonntag im Januar knapp 500 Handwerker die Fiera di Sant‘Orso feiern, platzt das Dorf sprichwörtlich aus allen Nähten. Fiera di Legno, also Holzmarkt, wird die Veranstaltung auch genannt. Doch sind hölzerne Dinge für den Hausgebrauch wie Heurechen, Schöpfkellen, Fässer oder Schuhe (sogenannte Sabots) und von Künstlerhand geschaffene Holzschnitzereien, Skulpturen und Flachreliefs nicht das einzige, was der Besucher hier heute bestaunen und kaufen kann. Zahlreich vertreten sind auch Specksteinarbeiten oder Gegenstände aus Kupfer und Schmiedeeisen. Ferner findet man Stoffe, Wolle, Garne und noch viel mehr. Ab Freitag, den 18. Januar beginnt Donnas sich auf seinen Jahrmarkt einzustimmen – mit der Veillà, einem fröhlichen, musikreichen Fest in der Altstadt. Weitere Programmpunkte am Samstag sind ein Gottesdienst, ein Handwerker-Fackelzug sowie folkloristische Schauspiele.

Auch Aostas 1013-ste Fiera di Sant’Orso wird von einem bunten, stimmungsvollen Begleitprogramm umrahmt. Diesbezüglicher Höhepunkt ist die Veillà-Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (30./31. Januar), in der die Straßen bis zum Morgengrauen belebt sind. Geselliges Beisammensein trotz winterlicher Temperaturen! Der Traditionstermin des Jahrmarkts hat übrigens etwas mit dessen ursprünglicher Ausrichtung und dem wärmeren Klima im Mittelalter zu tun: in der Regel endete die kalte Periode damals Ende Januar. Mit dem einsetzenden Frühjahr aber war die Arbeit auf dem Felde wieder angesagt und dafür benötigten die Bauern Gerät. Ebenfalls im Gegensatz zur heutigen Ausdehnung über das gesamte Stadtzentrum innerhalb der römischen Mauern mit ihrer monumentalen Porta Praetoria fand die mittelalterliche Fiera ausschließlich rund um die romanische Stiftskirche Sant’Orso statt. Laut Legende verteilte der Heilige Orso – um dessen Herkunft sich viele Geschichten ranken und der den christlichen Glauben ins Aostatal gebracht haben soll – von hier aus Kleidungsstücke und besagte Sabots an Arme. Für die gut 1000 Aussteller in unseren Tagen ist der Platz vor Sant’Orso natürlich zu klein geworden. Personal Shopper bieten im nächsten Jahr sogar erstmalig ihre Hilfe an, um sich bei den heutigen Dimensionen besser zurechtzufinden. Dabei handelt es sich um Guides mit einer touristischen, historischen und kunsthandwerklichen Ausrichtung. In kleinen Gruppen führen sie die Besucher nach verschiedenen Gesichtspunkten wie bestimmte Gegenstände, Materialien oder kunstgeschichtliches Zeitalter über den Jahrmarkt. Auf keinen Fall entgehen lassen darf man sich dabei den Anblick einer Grolla. Der Weinkelch soll der Tradition nach mit dem Heiligen Gral von König Artus in Verbindung stehen und ist wohl das berühmteste Objekt der Fiera. Ebenfalls sehr beliebt ist die Coppa dell’Amicizia – ein hölzerner Freundschaftsbecher mit mehreren schnabelartigen Öffnungen, der beim Umtrunk mit Freunden zum Einsatz kommt.

Weitere Informationen vor Ort bieten das Valdostanische Institut für Kunsthandwerk und Traditionen IVAT und das Museum für Kunsthandwerk im Aostatal MAV. Im Internet kann man sich dagegen unter www.lovevda.it umfassend erkundigen. Das offizielle Portal der Valle d’Aosta bietet neben Wissenswertem auch spezielle Reiseangebote für die Fiere di Sant’Orso.

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